Archiv des Autors: Robert

rocks. Bouldercup 2010

Autor: Robert

“Nach dem gehörigem Ausdauertraining in Vorbereitung auf die Thüringer Landesmeisterschaften im Klettern 2010 gilt es nun, schleunigst auch wieder Bouldereinheiten in den Trainingsplan zu integrieren. Ausgiebiges Bouldern dient schließlich nicht nur der Klettertechnik, sondern kann – erinnert euch – auch für sich allein ein sehr einnehmender Sport sein…”

DIE Gelegenheit um die gewonnenen Boulderkräfte zu messen bietet dann der 8. rocks. Bouldercup am 20. März 2010 im rocks. Kletterzentrum in Jena. Mehr Infos zum Jedermann-Wettkampf gibt’s auf der taufrisch umgestalteten Website der Halle.

Klettern in Italien – Finale Ligure

Klettern am MeerFinale Ligure, sagten alle, sei sehr schön, der Fels rauh und die Temperaturen ganzjährig zum Klettern geeignet. Gut, dachten wir uns, und fuhren Ende Februar hin. Hier nun ein paar Infos für Nachahmer.

Anfahrt

Zunächst sollte man wissen, dass Finale Ligure im SW von Genua liegt und somit eine ganze Ecke von Mitteldeutschland entfernt. Der Routenplaner wird um die 1000km angeben, aber die Fahrt lohnt sich in jedem Falle, das im Vorfeld. Zu bedenken gibt es, dass man Vignetten für Österreich (Pfändertunnel gehört strenggenommen schon zur Autobahn, also auch bei Fahrt über Bregenz direkt Vignettenpflicht) und die Schweiz erwerben muss, will man über den San Bernadino Pass, die wohl kürzeste Variante, fahren. Auch in Italien wird Autobahnmaut erhoben.
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Klettern in Südafrika

! Bilder folgen, da die DIAs noch nicht gescannt sind. Da aber die Nachfrage schon mehrmals hier aufschlug, hier zumindest schon der Bericht.

Eigentlich sollte mich die diesjährige Reise in die Höhen des Ama Dablam führen. Aus einigen Gründen habe ich dann doch abgesagt und Volker ist mit Axel erfolgreich auf dem Gipfel dieses Traumberges gewesen. Trotzdem konnte ich natürlich den Rucksack nicht in der Ecke liegen sehen und eine andere Ecke der Welt war schnell gefunden, Danny und Hartwig sind für vier Wochen in Namibia, danach will Danny Südafrika erkunden und bisher war er noch alleine. Schnell wurden gemeinsame Zeitpläne gemacht und die Vorbereitung konnte beginnen.
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Eisenacher Diaabend – Indien – Tempel, Götter und Legenden

IndienAm Donnerstag, 29.03.2007, 20.00 Uhr im Bürgerhaus der Wartburgstadt Eisenach, Ernst-Thälmann-Str.94, von Wigbert Röth.

Mit neuen Bildern seiner letzten Reisen zeigt Wigbert Röth seine aktuelle Diashow.
Indien, heute noch geprägt von Legenden und vom Mythos seiner Vergangenheit, ist an Exotik kaum zu übertreffen. Tief verwurzelt im Glauben des Hinduismus und seiner unüberschaubaren Götterwelt stehen die Menschen heute an der Schwelle zum 21 Jh.
Wigbert Röth erzählt einfühlsam von Begegnungen mit diesen Menschen und zeichnet mit seinen Bildern ein bunt schillerndes Porträt Nordindiens.
Die Reise führt durch Rajasthan mit seinen farbenfrohen Menschen. Hier haben viele Jahrhunderte Maharadschas ein prunkvolles Leben geführt. Noch heute kann man ihre Spuren in Rajasthan finden. Im Schatten märchenhafter Paläste offenbart sich aber auch grenzenlose Armut. Mit bewegenden Bildern dokumentiert der Fotograf die harten Lebensbedingungen der Menschen.
Die Reise führt in die Wüste Thar, zum größten Kamelmarkt Indiens, zum Taj Mahal, einer ergreifenden Liebeserklärung, an den Ganges nach Varanassi und zu bedeutenden hinduistischen Tempelstätten bis nach Kalkutta.
In Indien liegen auch die Wurzeln des Buddhismus und im indischen Himalaya ist der tibetische Buddhismus lebendig. Auf mehreren Expeditionen erlebt der Fotograf Ruhe und Spiritualität dieser Religion in den Bergen von Sikkim, Garhwal, Zanskar und Ladakh.
Wigbert Röth zeigt mit seinem Vortrag bewegende Eindrücke dieses Landes und spannt eine Brücke zwischen den Menschen und ihrer Kultur.

weitere Informationen unter geonatur.de

Eisenacher Diaabend – Transsibirische Eisenbahn – Abenteuer Russland

RusslandAm Donnerstag, 8.03.2007, 20.00 Uhr im Bürgerhaus der Wartburgstadt Eisenach, Ernst-Thälmann-Str.94, von Holger Fritzsche.

„Die Transsibirische Eisenbahn ist die Bahnreise der ganzen Welt. Alles andere sind Peanuts.“
Dies schrieb Eric Newby, einer der erfolgreichsten englischen Reiseschriftsteller.
Aber das ist längst nicht alles, was Russland dem Reisenden zu bieten hat. Allerdings, das Land muss noch entdeckt werden. Holger Fritzsche hat das Land mit einem russischen Geländewagen durchquert, den Baikalsee im Winter zu Fuß und mit Zelt überquert. Er hat am Sibirian Ice Marathon teilgenommen, einen der kältesten Langstreckenläufe der Welt und ist als erster mit einem Gleitschirm vom 5633 m hohen Elbrus, dem höchsten Berg im Kaukasus geflogen.
Holger Fritzsche zeigt, wie es ist, wenn man in Russland unterwegs ist. Was erlebt der Reisende in der Transsibirischen Eisenbahn, in Moskau, am Baikalsee und an anderen schönen Plätzen dieses riesigen Landes? Was ist dran an der russischen Gastfreundschaft?
Etwas Besonderes ist eine Reise durch Russland auf jeden Fall. Das Land bietet endlose Weiten und gewaltige Gebirge. Straßen ziehen sich bis zum Horizont, Flüsse, einer gewaltiger als der andere, zerschneiden das Land und dazwischen ducken sich sanftmütig verschlafene Dörfer.
„TRANSSIB“ ist eine Reportage über den sehr speziellen Charme eines Landes zwischen den Kulturen – aktuell, informativ, spannend und skurril.

weitere Informationen unter geonatur.de

Eisenacher Diaabend – Fjord-Norwegen – Vom Südkap zu den Lofoten

NorwegenAm Donnerstag, 15.02.2007, 20.00 Uhr im Bürgerhaus der Wartburgstadt Eisenach, Ernst-Thälmann-Str.94, von Kai-Uwe Küchler.

Fjord-Norwegen, eines der schönsten Reiseziele und der am häufigsten besuchte Teil des Landes bietet viele Überraschungen und Erlebnisse. In seiner neuen Dia-Show lässt der Fotograf und Buchautor Kai-Uwe Küchler in farbenprächtigen Bildern die schönsten Fjorde, spektakulärsten Gebirgsregionen und die einzigartige Natur lebendig werden. Seine Reise startet in Oslo, führt über den sonnigen Süden und durch die bezaubernde Landschaft Telemarks, auf den steil aus dem Lysefjord ragenden Prekestolen hinauf, bis an den Hardanger Fjord, wo im Mai die Obstbäume blühen und im Herbst knackige Äpfel geerntet werden. Die Tour geht an den Sognefjord, den gewaltigsten des Landes. Uralte Stabkirchen, eine Fahrt mit der Flåm-Bahn, die auf engen Serpentinen bis in eine Höhe von 865 m keucht, mächtige Wasserfälle und gewaltige Gletscher sind nur einige der Erlebnisse am Weg. Abenteuerlich wird die Gebirgstour durch Jotunheimen zu Norwegens berühmtestem Felsband – dem Bessegen-Grat. Die nächste Station: Trondheim mit dem größten sakralen Bau Skandinaviens, dem Nidaros-Dom. In Bergen schifft sich der Fotograf auf einem Postschiff der Hurtigruten ein und erkundet mit diesem den berühmten Geirangerfjord und die fantastische Küste bis zu den Lofoten. Diese dramatische Inselwelt, mit wunderschönen Fischerdörfern und Bergen, die sich direkt aus dem Meer zu erheben scheinen, ist der spektakuläre Endpunkt der Reise.
weitere Informationen unter geonatur.de

Dreh- und Fallschutz für Klettergriffe

Klettergriff mit zusätzlicher SpaxSchon mal über die Verwendung eines Helmes in Kletterhallen nachgedacht? Wohl eher nicht – obwohl es manchmal angebracht wäre, denn auch Kunststoffgriffe können brechen und die Leute am Boden gefährden. Ähnlich verhält es sich mit verdrehten Griffen, plötzlich fliegt man aus der Route oder dem Boulder, weil der Griff sich nicht in der Position hält, wie er es eigentlich sollte.
Dagegen hilft eine zweite, kleine Schraube im Griff – in der Regel ein einfache selbstschneidende Holzschraube (Spax). Nicht jeder Griff hat dieses Vorzug integriert.
Ein komplett neues System gegen das Fallen und Verdrehen von Klettergriffen hat die Firma crux entwickelt.
Auf der Rückseite gibt es eine Gummierung, die das Herunterfallen und Verdrehen der Bruchstücke verhindern. Bestehende Griffe können nachträglich mit der Gummierung ausgestattet werden.

Die Huberbuam „Am Limit“

Die populären Kletterer und Extrembergsteiger Alexander und Thomas Huber kommen ins Kino, mit einem 90min-Film. Wenn alles klappt, dann können wir ab März den Film im Kino besuchen.

Regisseur ist Pepe Danquardt und ist bekannt für eindrucksvolle Dokumentarfilme, wo es auch schon mal einen Oscar gab, 1994 für „Schwarzfahrer“. Die Idee des Films stammt aber von den Brüdern selbst. Unter anderem werden wir Bilder von Speedversuchen an der Nose im Yosemite sehen. Weiterhin sollen Kletterszenen aus den Dolomiten und Basejumps gezeigt werden, so wurde zumindest die Information direkt von Alexander Huber und Dean Potter an einen KVFLer getragen, der zufällig an den gleichen Tagen in den Dolomiten zum Basejumpen war und dadurch in den Kontakt mit den beiden kam.

Weitere Infos zum Film auf der Seite von Pepe Danquart und im Projektsteckbrief

Berlin ist um eine Attraktion reicher

Der Kegel
Die Attraktionen heißen „Der Kegel“ und „Der Boulder Kegel“ und liegen in Berlin Friedrichshain.

Sie sind eine private Initiative von begeisterten Kletterern aus Berlin, die einen alternativen Kletterort zu trainieren und Treffen in Berlin gesucht haben.
Der Kegel selbst ist ein alter Bunker aus dem zweiten Weltkrieg, den die aktiven Teilnehmer als Kletteranlage umgebaut haben. Ergänzend dazu wurde im Sommer eine Boulderanlage im freien errichtet und für die Wintersaison fand am 9. Dezember die Eröffnungsparty der Boulderhalle statt.

Mehr Infos finden sie unter www.derboulderkegel.de. Auch stehen die Betreuer der Website bei Fragen gerne zur Verfügung.

Kletterpsyche in der Kletterpraxis

Mach es für dich

Überlege – warum du kletterst und was du erreichen willst. Sortiere deine Punkte nach Wichtigkeit und definiere dir ein Motto daraus. Sei flexibel und passe dein Motto der Situation an. Wichtig ist, es sollte dein Motto sein und zu dir und deiner Einstellung passen.

Spüre deinen Körper

Klettern in AustralienMit der nötigen Ruhe kletterst du besser. Nervosität sorgt für Fehler, zu viele Ruhe schadet der Motivation. Beruhige dich und starte dann in die Route, wenn Körper und Geist beriet sind. Bevor du in einen Weg startest, helfen Atemübungen und leichte Erwärmungen den Körper und den Geist auf die Route vorzubereiten und die nötige Ruhe zu finden.
Kletterst du in der Route, so versuche die Ruhe zu bewahren. Nutze Ruhepunkte am Fels um zu Atmen und so genügend Sauerstoff den Muskeln zu zuführen.
Genauso gilt es für Gelassenheit – eine gewisse Anspannung ist wichtig. Du willst etwas erreichen und da ist Aufregung nicht falsch. Beruhige dich und versuche dein Projekt. Die Anspannung fällt, wenn du dein Projekt punktest.

Virtuell Klettern

Schwere Routen, Routen an deinem Leistungslimit, erfordern Übung, Kenntnis über die Route und deren Probleme. Um Routen zu begreifen und den Körper auf die Bewegung und die Belastung vorzubereiten hilft es, die Route im Geiste zu klettern. Anfangs machst du es im Einstieg, bei größeren Projekten wirst du die Route irgendwann überall klettern können. Die Erinnerung an die Bewegung formt die Route und sorgt dafür, dass dein Körper die Bewegungen lernt und sie so im entscheidenden Moment abruft. Weiterlesen