Archiv der Kategorie: Kletterwissen

Hier liegen Beiträge, die Wissen zum Thema klettern beinhalten (Hardware, Technik, Bewegung, …)

headpoint geklettert ?

Hard Grid Video
Hard Grit

Der Begehungsstil einer Route heißt headpoint, wenn die Route im Vorfeld ausgecheckt wurde Seil von oben. Die Bezeichnung kommt aus dem englischen und ist auf die nicht immer gut abgesicherten Routen im Gritstone zurück zuführen. Schlechte Sicherungsmöglichkeiten – heißt, es lassen sich fast keine Sicherungen anbringen bzw. würden sie keinen Sturz halten. Sie dienen nur der Unterstützung der Moral, des Kopfes, also des head.
Beim Einstudieren der Route werden nicht nur Griffe gesucht, es werden die Bewegungsabläufe einstudiert, auch ausgebouldert (neudeutsch im Kletterslang), und das Legen der Sicherungen wird ebenso geprobt.
Der eigentliche Versuch, die Route von unten Rotpunkt oder af zu begehen, findet dann statt, wenn der wichtigste Muskel für eine solche Route bereit ist, der Kopf engl. head, deshalb headpoint.
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Vergleichstabelle für Klemmgeräte

Camalot
Camalots, Black Diamond

Als wieder entfernbare Sicherung haben sich Klemmgeräte, Friends im Sprachgebrauch – wobei dieser Begriff allerdings der Firma Wild Country zu zuordnen ist – genannt, durchgesetzt und sind beim Klettern nicht mehr weg zu denken. Ein weiterer gängiger Name ist Camalot, der der Firma Black Diamond zu zuordnen ist.
Mittlerweile gibt es Geräte von unterschiedlichen Herstellern mit unterschiedlichen Eigenschaften. In vielen Kletterführern werden als Referenz Camalots angegeben, da sie sehr beliebt sind. Dies wiederum beruht auf ihrem Doppelachsprinzip, wodurch man sie auch ähnlich wie einen Klemmkeil verwenden kann und die Steifigkeit ist höher als bei einachsigen Klemmgeräten.

Allerdings soll in diesem Artikel nicht geklärt werden, welches Prinzip das Bessere ist bzw. welches Gerät ihr Kaufen sollt, sondern im folgenden stellen wir eine kleine Tabelle zur Verfügung, die die gängigen Hersteller berücksichtigt und die Größen ihrer Klemmgeräte miteinander vergleicht. So habt ihr die Möglichkeit, den Bezug bei einem Hinweis im Kletterführer einfacher nachzuvollziehen.
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Sportkletterer ernähren sich anders ?

Das Verhältnis zwischen Masse und Kraft ist beim Sportklettern von entscheidender Bedeutung. Prinzipiell sollte man also leicht sein und maximale Kraft besitzen (Maximal- und Ausdauerkraft). Dafür ist eine Diät bei hohem Trainingsaufwand sicher nicht der richtige Ansatz.
Einige Ratschläge und Tipps zur Ernährung als Sportkletterer sollen hier als Anregung dienen.
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Gesteinsarten von Kletterfelsen in Thüringen

Als Gestein bezeichnet man eine feste, natürlich auftretende, mikroskopisch heterogene Vereinigung von Mineralen, Gesteinsbruchstücken, Gläsern oder Rückständen von Organismen mit weitgehend konstantem Mischungsverhältnis dieser Bestandteile zueinander.
Quelle: Wikipedia – Gestein

Für den Klettersport ist diese Masse Grundvoraussetzung und deshalb sollen die in Thüringen vorkommenden Gesteinsarten hier ein wenig näher beleuchtet werden. In der Reihenfolge der kommenden Erläuterungen ist auch das Vorkommen in Thüringen zu verstehen.
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Klettern lernen

Wo kann ich klettern lernen ? So und ähnlich lauten des öfteren eMails, die uns von interessierten Leuten erreichen.


Bouldern
Bouldern/ Klettern lernen

Der Einstieg ist das vertikale Abenteuer ist am einfachsten und besten in einer Kletterhalle bei einem Kletterkurs möglich. Die meisten Hallen bieten Kurse für verschiedene Gruppen an.
Ebenfalls bekommt man eine Menge Information bei den ortsansässigen Vereinen, in der Regel ist das DAV (Deutscher Alpenverein) oder in Thüringen auch der TBB (Thüringer Bergsteigerbund).
Weitere Kurse, die das ganze dann intensivieren und spezialisieren, z.B. Eisklettern und Alpin klettern, gibt es dann auch bei Bergschulen. Staatlich geprüfte Bergführer sind im Bergführerverband organisiert.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, sich einer Gruppe oder Person anzuschließen, die den Sport regelmäßig praktiziert und auch daran interessiert ist, Anfänger zu unterrichten und Zeit dafür zu opfern.
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Der Klettergurt

Sportklettergurt
Sportklettergurt

Wie auch bei Kletterschuhen, muss man beim Kauf eines Klettergurtes wissen, wofür man ihn später einsetzen will. Gehe ich nur Sportklettern? Oder bin ich öfters in alpinen Routen unterwegs und sogar in kombiniertem Gelände und Steileis?
Diese oder ähnliche Fragen sollte man sich stellen, um das Einsatzgebiet des neuen Gurtes auszumachen und dementsprechend beim Kauf aus der großen Angebotspalette an Gurten auszuwählen.

Aber Warum? Hier einige Überlegungen:
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10 Regeln zum naturverträglichen Klettern

Hangstein bei Eisenach
Hangstein bei Eisenach
  1. Aktuelle Kletterregelungen beachten

    Kletterregelungen werden in vielen Regionen von der Naturschutzbehörde in Zusammenarbeit sowohl mit den Kletter- als auch den Naturschutzverbänden aufgestellt. Jeder Kletterer sollte sich rechtzeitig darüber informieren. Ziel der Richtlinien ist es, den Schutz von Flora und Fauna sicherzustellen und zugleich den Kletterern den Spaß an ihrem Sport zu erhalten. Ge- und Verbote finden sich an Infotafeln in den Klettergebieten und in guten Kletterführern. Auch im Internet sind die Regelungen für alle deutschen Mittelgebirge unter www.kletterregelung.de nachzulesen.

  2. Persönlichkeit braucht keinen Individualverkehr

    Unsere Mittelgebirgsfelsen sind der Lebensraum zahlreicher Pflanzen und Tiere. Und nur wenn deren Zuhause intakt bleibt, können sie weiter existieren. Wer bei der Anreise in die Klettergebiete öffentliche Verkehrsmittel benutzt oder Fahrgemeinschaften bildet, verringert die berüchtigte Hauptursache für die drohende Klimakatastrophe – den CO2-Ausstoß.

  3. Nur zugelassene Parkplätze nutzen

    Wenn ihr schon mit dem Auto anreist, so stellt eure Fahrzeuge bitte unbedingt auf den dafür vorgesehenen Plätzen ab. Wildes Parken stört nicht nur die Anlieger oder Landwirte, deren Feldzufahrt versperrt ist, sondern schädigt auch die Vegetation.

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Schwierigkeitsgrade im Vergleich

Schwierigkeitsbewertungen beim Klettern

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UIAA
Frankreich
Sachsen
UK
USA (NCCS)
USA (YDS)
Aus
Norw
Swed
1
1
I
easy
/
/
10
1
2
2
II
moderate
11
2
2/2+
2+
2+/3-
3
3-
3
III
difficult
3-/3
12
3
5.0
3+
3/3+
IV
3+
5.1
3+/4-
4a
4-
4-
4a+
very difficult
5.2
4-/4
4a+/4b
V
hard very difficult
13
4
4b
5.3
4
4/4+
4b+
4+
4b+/4c
moderate severe
5.4
4+/5-
4c
VI
4+
5-
4c+
4a
severe
5.5
5-/5
4c+/5a
14
5
5a
4b
hard severe
5.6
5-
5/5+
5a+
VIIa
F7
5+
5a+/5b
5.7
5
5+/6-
5b
4c
very severe
15
6-
5b+
VIIb
F8
5.8
5+
6-/6
5b+/5c
16
6
5c
5a
hard very severe
5.9
6/6+
5c+
VIIc
F9
17
6-
6+
5c+/6a
5.10a
18
6+/7-
6a
6
7-
6a+
VIIIa
5b
E1
F10
5.10b
19
7-/7
6a+/6b
6+
6+
7
6b
VIIIb
5.10c
20
7/7+
6b+
F11
5.10d
21
7-
7+
6b+/6c
VIIIc
5c
E2
7-
7+/8-
6c
5.11a
22
8-
6c+
IXa
F12
5.11b
23
7
8-/8
6c+/7a
7
8
7a
IXb
6a
E3
5.11c
24
8/8+
7a+
F13
5.11d
7+
8+
7a+/7b
IXc
25
7+
8+/9-
7b
5.12a
8-
9-
7b+
Xa
6b
E4
F14
5.12b
26
9-/9
7b+/7c
8
8-
9
7c
Xb
5.12c
27
9/9+
7c+
F15
5.12d
28
8
9+
7c+/8a
Xc
6c
E5
8+
9+/10-
8a
5.13a
29
10-
8a+
/
F16
5.13b
30
9-
8+
10-/10
8a+/8b
10
8b
7a
E6 – E9
5.13c
31
9
9-
10/10+
8b+
F17
5.13d
10+
8b+/8c
32
10+/11-
8c
5.14a
9+
9
11-
8c+
5.14b
33
11-/11
8c/9a
5.14c
11
9a
7b
5.14d
34

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