Archiv der Kategorie: Gebiete

Die Gebiete in Thüringen mit ihren Informationen.

Döbritzer Kalkfelsen

Eine weiter Möglichkeit, außer der Rabenschüssel, in Jena und Umgebung zu klettern sind die Döbritzer Felsen, die aus reinem Kalk bestehen. Das Gestein ist fest und ist ein kleines gemütliches Klettergebiet. Vorrangig klettert man an Massiven, aber auch einige Gipfel. Größtenteils ist das Gebiet saniert und enthält neue Haken. Oft lassen sich auch kleine Keile und Friends legen. Das Vorsteigen ist genauso wie Toprope-Klettern möglich.
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Die Rabenschüssel bei Jena

Rabenschüssel bei Jena
Der Bekanntheitsgrad dieses kleinen Gebietes steht in keinem Verhältnis zu seiner Bedeutung, Diese Tatsache ist nur so zu erklären: Jenaer Kletterer sind (fast) überall zu finden und bei Gesprächen über die Klettermöglichkeiten wird halt auch dieses Trainingsgebiet erwähnt. Denn mehr, aber auch nicht weniger ist die Rabenschüssel, eine Gruppe von Buntsandstein-Felsen mit einer Höhe von max. 10m. In diesem Gebiet holen sich die Jenaer die Woche über müde Arme.
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Boulder bei Ruhla

Allgemeines:

Ein kleines Bouldergebiet mit festem sauberen Granit. Alle Boulderblöcke sind schnell erreicht und stehen recht frei. Hier und da gibt es einige kleine Hindernisse, die sich vielleicht durch eine erhöhte Frequentierung beheben lassen. Das Gebiet ist, aufgrund seiner Größe, vorrangig von lokaler Bedeutung. Sicherlich gibt es noch mehr Varianten, hier sind nur die wichtigsten Wege aufgenommen. Alle Wege befinden sich im Schwierigkeitsbereich 5 – 8-(UIAA), (Fb 4a – 6a). Alle Wege erfolgen im Sitzstart.
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Schmalwassergrund, Kanzlersgrund, Georgenthal, Moosbachtal, Asbachtal, Felsen bei Gehlberg, Felsen am Hermannsberg

Falkenstein
Der Falkenstein

Der Kanzlersgrund schließt das Gebiet ein, welches sich westlich von Oberhof bis nach Oberschönau erstreckt. Sicherlich zählen die Felsen in diesem Gebiet zu den Meistbesuchtesten in Thüringen, da allein der Falkenstein mit seiner rund 100m steil abfallenden Talseite viele Kletterer anlockt. Aber auch andere Felsen bereichern das Klettern in Thüringen und wurden in den letzten Jahren um viele neue Routen erweitert.

Charakteristik / Gestein:

Die meisten Felsen bestehen aus Porphyr, welches sich meist als splittriges Gestein anfühlt und oft bewachsen ist. Vorrangig ist auf Riss- und Wandkletterei anzutreffen. Die Sicherungsmöglichkeiten sind oft gut, sollte aber dem jeweils aktuellen Kletterführer entnommen werden.
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Felsen bei Winterstein – Meisenstein, Treppenstein

Meisenstein

© Foto: S. Holz 6/2004


Der bisher nur wenig besuchte Fels, welcher schön und einzeln gelegen, hat einige neue Routen bekommen. Viele Routen befinden sich in recht gutem Fels, auch wenn sie nur von regionaler Bedeuting sind. Hier bekommt ihr jetzt die Topos (Herzlichen Dank an Chris Roth). Außerdem sei erwähnt, dass es noch genug Potenzial für Neurouten gibt.

Charakteristik / Gestein:

Größtenteils trifft man hier kurze, an losem bis festem Fels, Kletterei an. Die meisten Anstiege sind im mittleren Schwierigkeitsgrad anzutreffen. Die Routen sind sehr unterschiedlich abgesichert.
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Hangsteine und Bärenfalle bei Mosbach/ Eisenach

Allgemeines:

Drei Massivwände laden hier zum Klettern ein, wobei die Wände bis zu 60m hoch sind. Die Erschließung begann bereits in den dreißiger Jahren durch Bergsteiger aus Eisenach und Waltershausen. In den letzten Jahren wurden viele neute Routen erschlossen und alte Haken durch neue ersetzt.
Beim Zustieg von Mosbach aus, kommt man an zwei kleineren Felsen vorbei, die nun auch einige Wege haben.
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Das Herzstück des Inselberggebiet – Der Lauchagrund

Klettern im LauchagrundHier findet man Routen aller Schwierigkeitsklassen, dicht aneinanderstehende Felsen aber auch teilweise überlaufene Gipfel und Wände. Viele Anstiege sind sehr lohnend und die Absicherung ist größtenteils vorbildlich, dank der Sanierungsarbeiten von einigen Kletterern aus Tabarz. Herausragende Kletterziele sind vor allem der Teufelsgrat, Dreiherrenwand, Aschenbergstein, Findling und Angstwand.

Gipfel und Wände im Lauchagrund:

Versteckte Wand, Lauchagrundnadel, Mittagstein, Hufeisenstein, Felsenteilwächter, Verlassene Wand, Habichtskopf, Unbenannte Spitze, Wilde Wald, Hirschstein, Angstwand, Findling, Roter Turm, Bärenbruchwand, Aschenbergstein, Schwalbennest, Teufelsgrat, Dreiherrenwand, Mittelwand, Kaminwand

Weitere Felsen im Inselberggebiet:

Meisenstein, Treppenstein

Gestein:

Meist ist Porphyr anzutreffen, der fast überall fest ist.
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Civitates (Eisenach West)

Allgemeines:

ÜbersichtEin kleines Gebiet, welches vorrangig von lokaler Bedeutung ist. Als einheimischer Kletterer kann man hier nach der Arbeit schnell noch ein paar Wege klettern. Schon in früheren Jahren wurde versucht, an dem Massiv Routen einzurichten, aber es gelang bisher Niemandem Etwas zu Ende zu bringen. Nun sind hier einige Routen vollendet worden bzw. neu entstanden. Vielleicht richtet ja der eine oder andere Erschlieser noch zusätzliche Routen ein. Ansonsten gilt auch hier, wie an den meisten Felsen Thüringens: Vorsicht Steinschlaggefahr! Zum Teil sind die Routen brüchig.

Zufahrt:

Ausgangspunkt ist Eisenach; sehr gut über die A4 zu erreichen. In Eisenach fährt man Richtung Marksuhl über die B84 bis man eine Bahnunterführung in einer S-Kurve durchfährt. Kurz nach der S-Kurve, rechts den Waldweg nehmen und hier parken. Nun die wenigen Meter zurücklaufen und rechts vom Massiv den Zustieg nutzen.
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Felsen bei Eisenach – Eisenacher Burg, Ludowinger und Bergfried

Eisenacher Burg & Bergfried

  • ABI2000 (F.Bültge,S.Lieder) 7
    Eisenacher Burgrechts von Zambano,Bohrhaken über Überhang folgen, Ausstieg wie Zambano 4BH (23.08.00)
  • Zauberfinger (A.Lotz,J.Lieder) 5
    4m rechts des letzten Weges, Riss oberhalb des Hangs gerade, dann links ansteigend zum Ausstieg 4BH (24.09.00)
    Hier das dazugehörige Topo!
  • Martinsboulder (F.Bültge,S.Lieder) 6
    rechts der Burgfräuleinstiege einsteigen, leichten Überhang über Riss folgen zum Haken der Mätressenkante (Achtung: bedenkliche Griffe) (23.08.00)
  • „Lothars Projekt“ ist nun auch über direkte Variante „Lothars Direkte 5+“ besser abgesichert. Ein zusätzlicher Bühlerhaken sorgt für mehr Sicherheit und Genuss der Route. In den Weg Einsteigen und direkt nach oben an BH vorbei, immer dem Riss folgen und auf dem Absatz leicht rechts zum nächsten Bh folgen.

Bergfried

Etwa 20m des Haupmassives findet Ihr eine neu erschlossene Wand, der Bergfried. Die eigentlichen Routen starten am ersten Standplatz, den Ihr über die erste kleine Wand erreicht (1 BH + 1 FH), vorbei an einigen Bäumen zu zwei Bohrhaken, dem Standplatz. Von hier starten die drei neuen Wege. Auch hier haben wir ein Topo erarbeitet, welches Ihr hier ausdrucken könnt. Weiterlesen