Archiv der Kategorie: Touren

Touren jeglicher Art – Trekking, Bergsteigen, Expedition, Klettern, …

Bergmedizin Expeditionsmedizin pocket

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Die meißten von euch haben vermutlich ihre Reiseapotheke immer griffbereit und auf Reisen, Expeditionen wird nochmals bzgl. Land/Dauer geprüft. Dazu gibt es diverse Listen oder besser Kontakte, Ansprechpartner die mehr von der Materie wissen. In besonderen Fällen frage ich gern die Freunde mit medizinischen Wissen.

Unterwegs ist das schwierig. Natürlich gilt immer die Hoffnung, es passiert nichts und die üblichen Verdächtigen hat man durch Erfahrung im Griff. Trotzdem wäre hier und da ein Werk zum Nachschlagen sinnvoll. Auch Netz steht nicht überall bereit und so war ich gespannt, wie sich dieser kleiner Begleiter macht, der genau das zum Ziel hat – steht bereit mit Rat – nicht Tat, wenn notwendig.

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Eisklettern Ötztal und Sellrain/Kühtai

Autor: Andreas Landefeld

Dezember 2012, der Winter kündigte sich an und die Bedingungen beim Felsklettern wurden zunehmend schlechter. So kam die E-Mail von Frank, mit der Frage, wie es denn mit Eisklettern diesen Winter ausschaut gerade recht. Wir beschlossen in Verbindung zu bleiben und abzuwarten wie sich das Wetter entwickeln würde. Vor Weihnachten hieß es erstmal eine Woche Skifahren in Sölden im Ötztal. Bei der Fahrt durchs Tal sah ich die vielen teils sehr langen Eisfälle und Rinnen zu beiden Talseiten. So wuchs die Idee ins Ötztaler Eis zu fahren. Doch ein Wetterumschwung mit ungewöhnlich warmer Luft vereitelte zunächst die Idee und gab uns genügend Zeit die Hauen der Eisgeräte auf Rasiermesserstand zu bringen.
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Klettern in Südnorwegen

Der Granit von Norwegen sei eine Reise wert – heißt es.

Thomas war mit Familie und Freunden schon mehrfach im Norden unterwegs und die nicht nur um bekanntes zu begehen. Seine letzten Erfahrungen auf der Reise in den festen Granit des Nordens teilt er mit uns und kann ebenso Hilfe bei einem ähnlichen Vorhaben geben.

Zum Beitrag: Odin must be a Climber

Höchste Wand des Balkans erstbegangen

Arapit Topo
Im Westen war sie bisher völlig unbekannt: Die „Arapi – Südwand“ in den nordalbanischen Alpen. Mit 800 Metern Wandhöhe und 1000 Klettermetern ist sie die mit Abstand höchste Wand aller Balkanländer und damit etwa doppelt so hoch wie die „Anica Kuk“ in Kroatien und immerhin fast anderthalb mal so groß wie die „Peretele Vaiia Alba“ in Rumänien. Jetzt gelang einem internationalem Kletterteam im Rahmen der Geoquest-Kletterexpedition 2010 in 18 Seillängen der freie Durchstieg.
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Belogradtschik, Klettern in Nordwesten Bulgarien

Autor: Mike Jäger

Klettern in Bulgarien, Bild 1
Die aus rotem Sandstein und Konglomeraten bestehenden Felsen von Belogradtschik im Nordwesten Bulgariens wirken wie eine in Stein gehauene Märchenwelt. Das Gebiet und das Gestein sind am ehesten vergleichbar mit Meteora in Griechenland, vielleicht sogar noch bizarrer und eigentümlicher. An den kecken Felsnadeln und kühn geformten Türmen von 30 bis 80m Höhe waren zwar schon 1969 Kletterer unterwegs gewesen, aber nur an wenigen Wegen. In dieser Erschließerphase wurden 47 Gipfel bestiegen, immerhin 6 Jahre bevor die ersten Gipfel Meteoras erobert wurden. Aber während Meteora internationale Berühmtheit in Kletterkreisen erlangte, waren die Felsen von Belogradtschik in Vergessenheit geraten. In den späteren Jahren erfolgten nur sporadische Besuche von Kletterern. Die Gesteinsqualität der Konglomeratfelsen hatte nicht den Ruf, die festeste zu sein. Doch vor 2 Jahren startete eine umfassende Erschließung des Gebietes. Jeweils im Frühling und im Herbst reiste ein kleiner Trupp sächsischer Kletterer nach Bulgarien. Mittlerweile sind etwa 250 Türme bestiegen, scheinbar unendlich sind die weiteren Möglichkeiten, Neuland ist noch reichlich vorhanden, auch noch einige unbestiegene Gipfel. Jedenfalls kann es nicht schaden, im Klettergepäck auch Bohrmaschine, Haken, Gipfelbuchkapseln und Abseilringe zu haben.
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Klettern in Laos

Autor: Thomas Saueracker

Laos
Leider hatte ich nur die Zeit die Gegend um Vang Vieng in Laos zu besuchen, denn Laos ist landschaftlich wunderschön. Auf der Fahrt von Vientiane nach Vang Vieng begibt man sich auf eine Reise durch wunderschöne Natur und mit toller Aussicht. Da ich nur den letzten Bus in Vientiane bekommen habe bin ich mitten in den Sonnenuntergang gefahren. Die Sonne färbte den ganzen Himmel blutrot, der „jungel“ von Laos lag vor mir und wenn dieses Bild wieder in meinem Kopf erscheint bekomme ich immer noch Gänsehaut. Und dieses Gänsehautgefühl hatte ich bei vielen Situationen in Laos, da es noch sehr belassen und natürlich ist. Abgesehen von ein Zahl von Touristen, welche ich mal „Bagbacker“ nennen will, welche in Laos und speziell in Vang Vieng einfallen und dort mit Alkohol und diversen Drogen ihr Unwesen treiben. Ignoriert man jedoch diese „Reisenden“ und geht seine eigenen Weg, dann ist Laos (zumindest den Teil den ich besucht habe) das schönste was ich bisher in Südostasien gesehen habe.
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Klettern in Vietnam

Autor: Thomas Saueracker

Von Vietnam als Reiseland, wo es auch Klettermöglichkeiten zu finden gibt, ist nicht wirklich viel bekannt. Und auch ich musste mich erst auf intensive Recherche im Internet machen um die wenigen Klettergebiete zu finden. Aber nach längerem Suchen fand ich einige Sachen und einige Gebiete, wo Sportkletterrouten eingerichtet sind. Die Einreise nach Vietnam von Deutschland ist nur möglich mit einem Visum, was man auf der vietnamesischen Botschaft in Berlin beantragen muss. Wenn man schon in Asien ist, zum Beispiel in Thailand, kann man dort sehr einfach ein Visum für Vietnam organisieren. Im Gegensatz zu Thailand ist Vietnam noch nicht so überflutet mit Touristen und man ist oftmals auf der Reise mit Bus und Bahn als einzige Langnase unterwegs. Die Preise für Unterkunft und Essen sind sehr günstig und die Menschen sehr freundlich. Jedoch gibt es in Vietnam auch ein paar Sachen, die einen mächtig auf die Nerven gehen können. Eine davon ist das permanente Hupen von Busen, Autos und Motorrollern. Es wird ständig und in allen Situationen gehupt, selbst zum abbiegen. Und irgendwann, gerade wenn man länger mit einem Bus unterwegs ist, fragt man sich verzweifelt warum dies denn so sein muss.
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Klettern in Thailand

Autor: Thomas Saueracker

Thailand ist wohl das bekannteste Reiseland für Rucksacktouristen in Südostasien. Die Einreise ist unkompliziert, die Weitereise in Thailand kinderleicht und der Aufenthalt dem europäischen Standard größtenteils angeglichen. Aufgrund dessen findet man auch in Thailand Tausende von Touristen, die durch das Land reisen und dieses mehr oder weniger erkunden. Leider bringen diese vielen Touristen nicht immer nur Vorteile für das Gastland. Aber diesbezüglich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. In Thailand gibt es ein Gebiet, dass das Klettern in Südostasien bekannt gemacht hat. Der Name Ton Sai ist bekannt für eindrucksvolle Kletterei an Stalaktiten in Dächern direkt am Meer mit lustigen Partys und relaxter Atmosphäre. Aber Thailand bietet noch mehr als nur Ton Sai.
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Doppelerfolg an den Drei Zinnen: Dirk Uhlig und Alexandra Schweikart wiederholen „Via Camillotto Pellesier” (8a+/8b) an der Großen Zinne Nordwand

Text: Alexandra Schweikart, Fotos: © Bernardo Gimenez

In der Route
Am 24. und 26. August sicherten sich Dirk Uhlig (29) aus Erfurt/Thüringen und ich, Alexandra Schweikart (25) aus Bad Rippoldsau im schönen Schwarzwald zwei der raren Rotpunkt-Begehungen der „Via Camillotto Pellesier” an der Großen Zinne Nordwand (Drei Zinnen) in den Dolomiten (Italien):
11 SL (7b+, 7c+, 8a+/8b, 8a, 7a, 8a+, 6c+, 6b, 6a, 4a, 5a), 400m, dann 150m 3+-Gelände auf der „Dibonakante“ zum Gipfel (2999m).

Die Route wurde 1967 als Techno-Route von Enrico Mauro und Mirko Minuzzo eingebohrt und vom 20.-29. Juli 1967 „in einem Zug” begangen; es stecken beachtliche 340 (!) Sticht- Bohrhaken zur Fortbewegung. Sie widmeten die Route Pellesier. Die Route wurde von Mauro „Bubo” Bole 2003 mit gut gebohrten Standplätzen versehen und erstmals im Rotpunktstil geklettert. Bis heute wurde Sie nur wenige Male wiederholt, darunter von Dušan Janák (erste Wiederholung), Marko Lukić , Kurt Astner, Ines Papert und Stefan Köchel und ist die schwerste Linie an der Großen Zinne.
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Granitklettern auf den Spuren deutscher Kolonialherren – Die Chinesische Badestadt Qingdao

Autor: Prisco Kopp

Klettern im besten Granit Chinas – Klettern in der Provinz Shandong

Klettern und Bouldern sind zwar noch nicht olympisch, doch im Land des Lächelns tut sich zumindest die Möglichkeit auf, mit Blick auf die Teilnehmer der olympischen Segelspiele 2008 die Granitwände zu besteigen. Möglich macht es der Fu Shan, der „Stadtberg“ der ehemaligen deutschen Kolonialstadt Qingdao in der Provinz Shandong, an dem in den letzten Jahren eifrig gebohrt wurde und für den nun ein deutscher Kletterer die internationale Kletterzene begeistern will.
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