Archiv der Kategorie: Allgemein

Tipps zum Thema Touren, Trekkingtipps, Tipps zur Gesundheit bei Touren

Bergmedizin Expeditionsmedizin pocket

978-3-89862-743-6_Berg_und_Expeditionsmedizin_pocket_DE_RGB300dpi
Die meißten von euch haben vermutlich ihre Reiseapotheke immer griffbereit und auf Reisen, Expeditionen wird nochmals bzgl. Land/Dauer geprüft. Dazu gibt es diverse Listen oder besser Kontakte, Ansprechpartner die mehr von der Materie wissen. In besonderen Fällen frage ich gern die Freunde mit medizinischen Wissen.

Unterwegs ist das schwierig. Natürlich gilt immer die Hoffnung, es passiert nichts und die üblichen Verdächtigen hat man durch Erfahrung im Griff. Trotzdem wäre hier und da ein Werk zum Nachschlagen sinnvoll. Auch Netz steht nicht überall bereit und so war ich gespannt, wie sich dieser kleiner Begleiter macht, der genau das zum Ziel hat – steht bereit mit Rat – nicht Tat, wenn notwendig.

Weiterlesen

Von einem der Auszog, dass Slacklinen zu lernen

Endlich gehenSeit nun mehr vier Wochen bin ich mit einem zweiten Virus, neben dem des Bergvagabunden, infiziert – dem Slacklinen. Der Spaß ist groß, auch wenn es eine Weile dauert, bis man sich das erste Mal von einem zum anderen Ende begibt. Einige kleine Eindrücke und Tipps zum Erlernen und Erleben dieser noch recht jungen, zumindest in Europa, Sportart, werde ich im Folgenden widergeben.
Was mich besonders daran begeistert? – ist die Fasziantion, die von einem Band ausgeht, welches wenige Zentimeter über dem Boden gespannt ist und dem Anfänger sehr schnell seine Grenzen zeigt. Wieder einmal sieht es leicht aus. Trotz vieler Versuche bis zum ersten Gang über die Line ist die Begeisterung ungebandt und die Lust immer wieder von neuem Entfacht.
Die Line ist schnell gespannt, zwei Bäume finden sich immer, und schon kann es losgehen. Ähnlich wie beim Bouldern ist der Spaß in der Gemeinschaft noch größer, das Pushen und Anfeuern verleiht Flügel und es ist wunderbar die Anderen zu sehen, wie sie sich genauso abmühen und den ganzen Körper einsetzen um einige Zeit länger auf der Line zu bleiben.
Die Line zeigt einem Muskelgruppen, die man im Vorfeld oft nicht kannte und man glaubt nicht, dass das Gehen auf wenigen Metern bzw. das Stehen auf der Line anstrengend sein kann.
Weiterlesen

Auf Tourensuche ? – Linktipp

Logo Topin.TravelEin neues Freizeitportal ist Online – Topin.Travel – und glänzt mit Web 2.0-Oberfläche. Im Portal lassen sich derzeit 3232 Touren im ganzen Alpenraum begutachten und zu einer neuer Trip inspirieren.
Dabei wird nach verschiedenen Tourenarten unterschieden, wobei die Filterung recht gut gelungen ist. Dazu zählen unter anderem Klettern, Wanderungen, Alpin-Touren, Schneeschuhtour, Mountainbike-Tour und Nordic-Walking, insgesamt sind es derzeit 23 Tourenarten nach denen man einschränken kann.
Die Suche kann klassisch in einer Datenbank statt finden, oder man sucht über eine Karte, wie wir sie hier auch in zwei Bereichen einsetzen – Klettern in Thüringen und Touren weltweit.
Ein weiteres kleines Gimmick – die Touren lassen sich auch auf das GPS herunter laden, damit hat man recht einfach alle notwendigen Daten zur Verfügung.

Funktionsjacke kaufen – Auf was muss ich achten ?

Der Markt ist derartig mit Produkten zum Thema Wetterschutz voll, dass der Kunde schnell den Überblick beim Kauf einer Funktionsjacke verliert. Je nach Anwendung und Ziel des Einsatzes gibt es unterschiedliche Anforderungen an das gute Stück. Trotzdem will man sich nicht für jeden Bereich eine neue Jacke zulegen.
Worauf ihr beim Kauf einer Funktionsjacke achten solltet, darauf geht der folgende Artikel etwas näher ein.
Weiterlesen

Klettern am Gardasee

Colodri„Ich weiß noch ganz genau, als ich das erste Bonbon von meinem Großvater bekam.“ Ohne den Bezug zu verlieren, aber ähnlich war es auf meiner ersten Reise zu den Wänden des Sarca Tales. Der „Alterspräsident“ des KVFL Bernd – hatte mich damals in das Klettern und Genießen in der Nähe des Gardasees eingeführt und ich lernte die Vorzüge von mediterranem Klima und die Vielzahl an Möglichkeiten zum Klettern kennen. Ob als Einsteiger die Schleicher um Baone und Sonnenplatten oder für die Meister des vertikalen Turnens, die weit überhängenden Routen in Massone, genauso wie die alpinen Klassiker in der Colodri, Rupe Secca und Cima alle Coste oder einen der vielen wunderschönen Klettersteige.

Mittlerweile ist das Gebiet um Arco immer für einen Trip gut und es sind diverse Tage und Wochen zusammen gekommen, die man dort verweilt. Aber noch immer ist es wie beim ersten mal, sobald man die monotone Autobahnfahrt an der Ausfahrt Trento Cento beendet hat, biegt man in die schöne Landschaft des Sarca Tales und die Fahrt ist vergessen. Ab nun ist man gefesselt von den vielen Kalkwänden, dem vielen Grün und dem angenehmen Klima. Meist halte ich dann am ersten See und mache Picknick, die Eindrücke genießen und abspannen, bevor es dann an die ersten Routen geht oder eine der vielen gemütlichen Rusticos aufgesucht werden um Pizza und Bier zu bestellen. Abends findet man dann meist etwas Livemusik und eine schöne Sitzgelegenheit inmitten des Lebens oder weit über der Stadt und genießt den Ausblick wie ich das in Deutschland vermisse.

So viel zur Vorgeschichte und dem Lob auf ein Gebiet, was auch im Zeitalter des Massentourismus noch immer eine Reise wert ist.
Weiterlesen

Trekking-Tipps für Einsteiger

Im Folgenden einige Tipps für die ersten Trekking-Versuche im Urlaub.
Das Gelingen einer Tour hängt neben der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung auch vom Einhalten einer Regel ab:
Achte die Natur und ihre Gesetze. Hinterlasse keine Spuren – überlasse alles so, als wärst du nicht da gewesen. Auch andere Trekker wollen die Natur und ihr Umfeld in ihrem ursprünglichen Zustand erleben und genießen.
Weiterlesen

Die Taktik des Höhenbergsteigens

Notfalltherapie bei Höhenkrankheiten

Abstieg: bestmögliche Therapieform für alle Formen der Höhenkrankheiten
Dexamethosan: Cortisonpräperat, das bei einem Höhenhirnödem eingesetzt werden kann
Nifedipin retard: Blutdrucksenkendes Mittel, das bei Höhenlungenödem eingesetzt werden kann
Sauerstoff: zeitlich begrenztes Medikament für alle Formen der Höhenkrankheit
Überdrucksack: Polyamidsack, in dem Überdruck von 220mbar (ähnlich dem Abstieg um 2500 – 3500m) erzeugt wird, zeitlich unbegrenzt für alle Formen des Höhenbergsteigens
überdrucksack

Einer der Hauptreize von Expeditionen ist das Erlebnis von Höhe. Die richtige Akklimatisation zählt dabei zu den wichtigsten Voraussetzungen für das Gelingen einer Expedition oder Trekkingtour. Wie Sie sich vor den Folgen des Sauerstoffmangels am besten schützen können verrät Ihnen Thomas Lämmle.

(Archiviert aus DAV Panorama 6/2001)

Ein rascher Höhenaufstieg, zum Beispiel durch eine Seilbahn-auffahrt oder einen Druckabfall im Flugzeug, kann bereits ab 1500 Meter zu messbaren Funktionsbeeinträchtigungen komplexer Gehirnfunktionen führen. Bei raschem Aufstieg auf 4000 Meter treten Schwindel, Herz- und Atemstörungen, ab circa 5000 Meter Gleichgewichtsstörungen und Sehverminderung auf. Ab 6000 Meter muss man mit Bewegungsstörungen, Krämpfen und Bewusstlosigkeit rechnen. Oberhalb von 7000 Meter werden rund 80 Prozent, auf Everesthöhe (8850 Meter) praktisch 100 Prozent der Menschen innerhalb von zwei bis drei Minuten bewusstlos und sterben kurz darauf. Ein sehr schneller Aufstieg in große Höhen ist also stets ein lebensbedrohliches Ereignis. Je langsamer dagegen ein Höhenaufstieg erfolgt, desto eher kann sich der Organismus an den herrschenden Umgebungsdruck anpassen und desto länger ist ein Überleben in großen Höhen möglich.

Hinsichtlich der Akklimatisationsgeschwindigkeit und Höhentoleranz bestehen große individuelle Unterschiede. Einige Menschen passen sich sehr schnell an, andere dagegen einwickeln unter gleichen Bedingungen eine akute Höhenkrankheit bzw. benötigen mehr Zeit bis zum Erreichen der vollständigen Akklimatisation. Nur sehr wenige Menschen sind nicht in der Lage, sich der Höhe, sprich dem verminderten Sauerstoffpartialdruck, anzupassen. Im Grunde genommen besitzt jeder Mensch diese Fähigkeit, vorausgesetzt er hat ausreichend Zeit zur Verfügung.

Halten Sie oberhalb von 2.500 bis 3.000 Meter die taktischen Regeln des Höhenbergsteigens konsequent ein, um eine gesundheitliche Gefährdung durch akute Höhenkrankheit zu verhindern! Höhenmediziner betonen, dass schwere Formen der akuten Höhenkrankheit mit konsequenter Höhentaktik absolut vermeidbar sind. In den „10 goldenen Regeln des Höhenbergsteigens“ (Lämmle 2000) wird das richtige taktische Verhalten in großen und extremen Höhen in Kurzform erläutert.
Weiterlesen

5. Rennsteig Staffellauf

Blankenstein – Hörschel, 171,3 km

das TeamAufgrund der Tatsache, dass es noch Kletterer im KVFL gibt, welchen das Klettern nicht ausreicht um dem täglichen Stress zu entkommen, war ein Teil von uns am 28. Juni beim 5. Staffellauf über den Rennsteig dabei.
Hierbei erreichte die hochmotivierte Mannschaft „Black Panter Suhl“ den 25. Platz in der Gesamtwertung, bzw. den 23. Platz in der Kategoriewertung Männer. Dazu wurde eine Gesamtzeit von 13:46:40 h:min:s benötigt, welches eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:83 min:s ergibt. Allerdings wurde als Startperson eine Frau aufgestellt, welche auch gleich die „schwerste“ Etappe laufen musste.
Nach dem Ablegen des Staffelobjektes „Feldstein“ kamen dann auch andere des KVFL zum Umtrunk im Ziel beisammen. Für das nächste Jahr wurden dabei schon große Pläne geschmiedet, eine reine KVFL – Mannschaft aufzustellen. – Na mal sehen?

Das Biwacken – „Phase 5“ – am Rennsteig

Autor: Frank

Im Tiefschnee
Und wieder einmal war es soweit, …
wir gehen zum alljährlichen Biwacken in der Nähe von Oberhof, in windiger und schneereicher Umgebung. Das Spuren mit den grossen Rucksäcken war eine „wunderbare“ Aufgabe, einsinken – Rucksack absetzten – ausgraben – weiter – und wieder von vorn. Nachdem wir unser Lager mit grosser Verspätung erreichten, begannen alle Ihre Schlafplätze herzurichten, denn Zelt ist untersagt. Bei 1,5m Schnee, war das keine leichte Aufgabe.
BiwackMit eiskaltem Bier und Rotwein versüssten wir uns den Abend und genossen die wunderbare klare Nacht. Bei Temperaturen um 3 Grad Minus, verbrachten wir dann den Abend sehr lustig und nach einem erfolgreichen Verkriechen in die Schlafsäcke, konnte man uns am nächsten Morgen auch im Schnee finden. Hier waren natürlich die Jungs und Mädels mit den „Superschlafsäcken“ enorm im Vorteil. Es gab sogar einige, die Ihren Schlafsack öffnen mussten?!