Archiv der Kategorie: Klettern

Tourentipps, Eindrücke, Routenbeschreibungen zum Thema Klettern

Belogradtschik, Klettern in Nordwesten Bulgarien

Autor: Mike Jäger

Klettern in Bulgarien, Bild 1
Die aus rotem Sandstein und Konglomeraten bestehenden Felsen von Belogradtschik im Nordwesten Bulgariens wirken wie eine in Stein gehauene Märchenwelt. Das Gebiet und das Gestein sind am ehesten vergleichbar mit Meteora in Griechenland, vielleicht sogar noch bizarrer und eigentümlicher. An den kecken Felsnadeln und kühn geformten Türmen von 30 bis 80m Höhe waren zwar schon 1969 Kletterer unterwegs gewesen, aber nur an wenigen Wegen. In dieser Erschließerphase wurden 47 Gipfel bestiegen, immerhin 6 Jahre bevor die ersten Gipfel Meteoras erobert wurden. Aber während Meteora internationale Berühmtheit in Kletterkreisen erlangte, waren die Felsen von Belogradtschik in Vergessenheit geraten. In den späteren Jahren erfolgten nur sporadische Besuche von Kletterern. Die Gesteinsqualität der Konglomeratfelsen hatte nicht den Ruf, die festeste zu sein. Doch vor 2 Jahren startete eine umfassende Erschließung des Gebietes. Jeweils im Frühling und im Herbst reiste ein kleiner Trupp sächsischer Kletterer nach Bulgarien. Mittlerweile sind etwa 250 Türme bestiegen, scheinbar unendlich sind die weiteren Möglichkeiten, Neuland ist noch reichlich vorhanden, auch noch einige unbestiegene Gipfel. Jedenfalls kann es nicht schaden, im Klettergepäck auch Bohrmaschine, Haken, Gipfelbuchkapseln und Abseilringe zu haben.
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Klettern in Laos

Autor: Thomas Saueracker

Laos
Leider hatte ich nur die Zeit die Gegend um Vang Vieng in Laos zu besuchen, denn Laos ist landschaftlich wunderschön. Auf der Fahrt von Vientiane nach Vang Vieng begibt man sich auf eine Reise durch wunderschöne Natur und mit toller Aussicht. Da ich nur den letzten Bus in Vientiane bekommen habe bin ich mitten in den Sonnenuntergang gefahren. Die Sonne färbte den ganzen Himmel blutrot, der „jungel“ von Laos lag vor mir und wenn dieses Bild wieder in meinem Kopf erscheint bekomme ich immer noch Gänsehaut. Und dieses Gänsehautgefühl hatte ich bei vielen Situationen in Laos, da es noch sehr belassen und natürlich ist. Abgesehen von ein Zahl von Touristen, welche ich mal „Bagbacker“ nennen will, welche in Laos und speziell in Vang Vieng einfallen und dort mit Alkohol und diversen Drogen ihr Unwesen treiben. Ignoriert man jedoch diese „Reisenden“ und geht seine eigenen Weg, dann ist Laos (zumindest den Teil den ich besucht habe) das schönste was ich bisher in Südostasien gesehen habe.
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Klettern in Vietnam

Autor: Thomas Saueracker

Von Vietnam als Reiseland, wo es auch Klettermöglichkeiten zu finden gibt, ist nicht wirklich viel bekannt. Und auch ich musste mich erst auf intensive Recherche im Internet machen um die wenigen Klettergebiete zu finden. Aber nach längerem Suchen fand ich einige Sachen und einige Gebiete, wo Sportkletterrouten eingerichtet sind. Die Einreise nach Vietnam von Deutschland ist nur möglich mit einem Visum, was man auf der vietnamesischen Botschaft in Berlin beantragen muss. Wenn man schon in Asien ist, zum Beispiel in Thailand, kann man dort sehr einfach ein Visum für Vietnam organisieren. Im Gegensatz zu Thailand ist Vietnam noch nicht so überflutet mit Touristen und man ist oftmals auf der Reise mit Bus und Bahn als einzige Langnase unterwegs. Die Preise für Unterkunft und Essen sind sehr günstig und die Menschen sehr freundlich. Jedoch gibt es in Vietnam auch ein paar Sachen, die einen mächtig auf die Nerven gehen können. Eine davon ist das permanente Hupen von Busen, Autos und Motorrollern. Es wird ständig und in allen Situationen gehupt, selbst zum abbiegen. Und irgendwann, gerade wenn man länger mit einem Bus unterwegs ist, fragt man sich verzweifelt warum dies denn so sein muss.
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Klettern in Thailand

Autor: Thomas Saueracker

Thailand ist wohl das bekannteste Reiseland für Rucksacktouristen in Südostasien. Die Einreise ist unkompliziert, die Weitereise in Thailand kinderleicht und der Aufenthalt dem europäischen Standard größtenteils angeglichen. Aufgrund dessen findet man auch in Thailand Tausende von Touristen, die durch das Land reisen und dieses mehr oder weniger erkunden. Leider bringen diese vielen Touristen nicht immer nur Vorteile für das Gastland. Aber diesbezüglich muss jeder seine eigenen Erfahrungen machen. In Thailand gibt es ein Gebiet, dass das Klettern in Südostasien bekannt gemacht hat. Der Name Ton Sai ist bekannt für eindrucksvolle Kletterei an Stalaktiten in Dächern direkt am Meer mit lustigen Partys und relaxter Atmosphäre. Aber Thailand bietet noch mehr als nur Ton Sai.
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Doppelerfolg an den Drei Zinnen: Dirk Uhlig und Alexandra Schweikart wiederholen „Via Camillotto Pellesier” (8a+/8b) an der Großen Zinne Nordwand

Text: Alexandra Schweikart, Fotos: © Bernardo Gimenez

In der Route
Am 24. und 26. August sicherten sich Dirk Uhlig (29) aus Erfurt/Thüringen und ich, Alexandra Schweikart (25) aus Bad Rippoldsau im schönen Schwarzwald zwei der raren Rotpunkt-Begehungen der „Via Camillotto Pellesier” an der Großen Zinne Nordwand (Drei Zinnen) in den Dolomiten (Italien):
11 SL (7b+, 7c+, 8a+/8b, 8a, 7a, 8a+, 6c+, 6b, 6a, 4a, 5a), 400m, dann 150m 3+-Gelände auf der „Dibonakante“ zum Gipfel (2999m).

Die Route wurde 1967 als Techno-Route von Enrico Mauro und Mirko Minuzzo eingebohrt und vom 20.-29. Juli 1967 „in einem Zug” begangen; es stecken beachtliche 340 (!) Sticht- Bohrhaken zur Fortbewegung. Sie widmeten die Route Pellesier. Die Route wurde von Mauro „Bubo” Bole 2003 mit gut gebohrten Standplätzen versehen und erstmals im Rotpunktstil geklettert. Bis heute wurde Sie nur wenige Male wiederholt, darunter von Dušan Janák (erste Wiederholung), Marko Lukić , Kurt Astner, Ines Papert und Stefan Köchel und ist die schwerste Linie an der Großen Zinne.
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Granitklettern auf den Spuren deutscher Kolonialherren – Die Chinesische Badestadt Qingdao

Autor: Prisco Kopp

Klettern im besten Granit Chinas – Klettern in der Provinz Shandong

Klettern und Bouldern sind zwar noch nicht olympisch, doch im Land des Lächelns tut sich zumindest die Möglichkeit auf, mit Blick auf die Teilnehmer der olympischen Segelspiele 2008 die Granitwände zu besteigen. Möglich macht es der Fu Shan, der „Stadtberg“ der ehemaligen deutschen Kolonialstadt Qingdao in der Provinz Shandong, an dem in den letzten Jahren eifrig gebohrt wurde und für den nun ein deutscher Kletterer die internationale Kletterzene begeistern will.
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Eisklettern Norwegen

Autor: Matze

Wir waren in den letzten Jahren öfters im Winter zum Eisklettern im einmalig schönen Norwegen. Die Gebiete die wir besucht haben sind alle landschaftlich grandios, in der Regel eissicher und versprechen gutes Klettern vom entspannten Toprope, über lange Mehrseillängenrouten bis hin zum Drytooling. Weiterlesen

Reisebericht „Staaten 2005“

Autor: Dirk Uhlig

Nachdem die letzte Reise in die Vereinigten Staaten leider ein sehr unglückliches und schmerzhaftes Ende gehabt hat (es tut schon sehr weh, wenn man vom Fels fällt…), wagte ich mich dieses Jahr erneut ins „Land der unbegrenzten …. “. Dieser Spruch ist so was von abgedroschen und stimmt so gar nicht. Das letzte Mal legten uns die Amis ja alle Steine in den Weg (und da gibt’s ne Menge!), um unbeschwert zu reisen. Dieses Jahr ging alles glatt (die Vorbereitung war auch entscheidend besser). Diesmal ging es mit drei Sachsen (Sebastian, Hannes und Kathleen) in den Westen. Angekommen in Los Angeles hatten Hannes und Kathleen schon mal ein Auto gemietet, da beide schon 6 Monate in den Staaten und Kanada ihr Unwesen trieben. Ziel der Reise war einfach so viel sehen und klettern, wie in 6 Wochen geht. Die erste Station war Joshua Tree, wo uns leider das Wetter (Schnee und Regen) einen Strich durch die Rechnung machte.

Joshua Tree
„Joshua Tree“

Also flüchteten wir nach Texas Weiterlesen

Klettern in Italien – Finale Ligure

Klettern am MeerFinale Ligure, sagten alle, sei sehr schön, der Fels rauh und die Temperaturen ganzjährig zum Klettern geeignet. Gut, dachten wir uns, und fuhren Ende Februar hin. Hier nun ein paar Infos für Nachahmer.

Anfahrt

Zunächst sollte man wissen, dass Finale Ligure im SW von Genua liegt und somit eine ganze Ecke von Mitteldeutschland entfernt. Der Routenplaner wird um die 1000km angeben, aber die Fahrt lohnt sich in jedem Falle, das im Vorfeld. Zu bedenken gibt es, dass man Vignetten für Österreich (Pfändertunnel gehört strenggenommen schon zur Autobahn, also auch bei Fahrt über Bregenz direkt Vignettenpflicht) und die Schweiz erwerben muss, will man über den San Bernadino Pass, die wohl kürzeste Variante, fahren. Auch in Italien wird Autobahnmaut erhoben.
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Klettern in Südafrika

! Bilder folgen, da die DIAs noch nicht gescannt sind. Da aber die Nachfrage schon mehrmals hier aufschlug, hier zumindest schon der Bericht.

Eigentlich sollte mich die diesjährige Reise in die Höhen des Ama Dablam führen. Aus einigen Gründen habe ich dann doch abgesagt und Volker ist mit Axel erfolgreich auf dem Gipfel dieses Traumberges gewesen. Trotzdem konnte ich natürlich den Rucksack nicht in der Ecke liegen sehen und eine andere Ecke der Welt war schnell gefunden, Danny und Hartwig sind für vier Wochen in Namibia, danach will Danny Südafrika erkunden und bisher war er noch alleine. Schnell wurden gemeinsame Zeitpläne gemacht und die Vorbereitung konnte beginnen.
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