Archiv der Kategorie: Klettern

Tourentipps, Eindrücke, Routenbeschreibungen zum Thema Klettern

Klettern auf Sizilien

Klettern auf SizilienDas Wetter in Deutschland ist wieder Grau und nass, nicht genügend Kälte für das Eisklettern, zu wenig Motivation für das Plastikturnen und zu viel Fernweh für den heimischen Boulder?

Dann nichts wie weg – eine „Billigflieger“ gesucht und in den warmen Süden bei festem Gestein und ausreichend Routen für dicke Unterarme und schmerzende Finger. Sizilien – die Insel im Mittelmeer ist ein solches Ziel.
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Klettern im Süden Frankreichs Vallon Sourn – Chateauvert/Correns

Autor: Robert

Franken in FrankreichMitte August diesen Jahres durfte ich ein weiteres Klettergebiet Südfrankreichs kennen lernen. Alles Wichtige für Nachahmer will ich hier in einigen Worten zusammenfassen.

Lage und Zufahrt

Das Vallon Sourn (also ein Tal) erstreckt sich zwischen Châteauvert, einem Örtchen bestehend aus einer Herberge mit Biergarten, und dem kleinen Dorf Correns. Es liegt südlich der Verdon Schlucht zwischen Aix en Provence und Cannes.
Eine Anfahrtsmöglichkeit: Autobahn bis Grenoble, dann N75 über den Col de la Croix Haute bis Sisteron. Dort auf die A51 in Richtung Aix en Provence. Die Ausfahrt Manosque (Nr.18) nehmen und über verschiedene Landstrassen nach Châteauvert. Ein franz. Strassen Atlas sei empfohlen. Von Grenoble aus sollte man gute 4 Stunden einplanen. Wenn man schon einmal dort ist, bietet sich die Anfahrt über die Verdonschlucht an. Der Point Sublime bietet hier einen grandiosen Einblick in den schroffsten Teil der Schlucht.
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Klettern am Gardasee

Colodri„Ich weiß noch ganz genau, als ich das erste Bonbon von meinem Großvater bekam.“ Ohne den Bezug zu verlieren, aber ähnlich war es auf meiner ersten Reise zu den Wänden des Sarca Tales. Der „Alterspräsident“ des KVFL Bernd – hatte mich damals in das Klettern und Genießen in der Nähe des Gardasees eingeführt und ich lernte die Vorzüge von mediterranem Klima und die Vielzahl an Möglichkeiten zum Klettern kennen. Ob als Einsteiger die Schleicher um Baone und Sonnenplatten oder für die Meister des vertikalen Turnens, die weit überhängenden Routen in Massone, genauso wie die alpinen Klassiker in der Colodri, Rupe Secca und Cima alle Coste oder einen der vielen wunderschönen Klettersteige.

Mittlerweile ist das Gebiet um Arco immer für einen Trip gut und es sind diverse Tage und Wochen zusammen gekommen, die man dort verweilt. Aber noch immer ist es wie beim ersten mal, sobald man die monotone Autobahnfahrt an der Ausfahrt Trento Cento beendet hat, biegt man in die schöne Landschaft des Sarca Tales und die Fahrt ist vergessen. Ab nun ist man gefesselt von den vielen Kalkwänden, dem vielen Grün und dem angenehmen Klima. Meist halte ich dann am ersten See und mache Picknick, die Eindrücke genießen und abspannen, bevor es dann an die ersten Routen geht oder eine der vielen gemütlichen Rusticos aufgesucht werden um Pizza und Bier zu bestellen. Abends findet man dann meist etwas Livemusik und eine schöne Sitzgelegenheit inmitten des Lebens oder weit über der Stadt und genießt den Ausblick wie ich das in Deutschland vermisse.

So viel zur Vorgeschichte und dem Lob auf ein Gebiet, was auch im Zeitalter des Massentourismus noch immer eine Reise wert ist.
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Klettern im Süden Frankreichs – Orpierre

Autor: Robert


Quiquillon SO-Seite
Quiquillon SO-Seite

Nachdem ich nun schon mehrere Male dort war und mich Frank schon des Öfteren um eine Gebietsvorstellung gebeten hat, möchte ich hier in Kürze das Klettergebiet Orpierre vorstellen.

Lage und Zufahrt:

Orpierre liegt ca. 130km südlich der Stadt Grenoble in der Region Provence-Alpes – Côte d`Azur. Mit dem Auto von Lyon auf der A48 kommend, passiert man Grenoble auf der A480, die dann zur A51 wird, immer Richtung Gap/Sisteron bis zum Autobahnende. Hier wechselt man auf die N75 und fährt nun ca. 90km auf dieser immer in Richtung Sisteron. Man überquert den Col de la Croix Haute und nachdem man Serres passiert hat, kommt man schon in Kürze nach Eyguians. Hier dem Straßenschild folgend nach rechts abbiegen und in wenigen Kilometern ans Ziel.
Von Grenoble aus sind die 130km kurvige Landstraße in ca. 2 Stunden gefahren.
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Granitwelt Salbit – in den Urner Alpen – Zentralschweiz

Autor: Frank_B

Salbit erleben
Salbit erleben

„Salbit erleben“ steht auf dem Kletterführer von Hans Berger, seines Zeichens auch Hüttenwirt auf der Salbithütte(Basislager für alle Kletter- und Bergtouren), geschrieben. Und damit hat er verdammt recht!!

Ziel unserer Tour in die schöne schweizer Bergwelt ist der Salbitschijen (2981m).
Die gezackten Grate, die imposanten Verschneidungen, rießige Plattenschüsse und die Yosemite-ähnlichen Risse in bestem Granit sind etwas besonderes.
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Reisebericht Westaustralien 2004

Autoren: Julia, Sibylle & Steffen

Bild1Am 25.12.03 traf ich mich mit meinen Eltern in Perth der Hauptstadt von Westaustralien. Wir hatten vor, in 5 Wochen uns das Land und die Klettergebiete an der Westküste näher anzuschauen.
Nachdem wir 2 Tage bei 42 °C in Perth über uns ergehen lassen mussten, öffneten wieder die Geschäfte. Wir konnten einkaufen und unser Auto holen. Da wir uns die Kletterführer schon ein Jahr zuvor in Sydney besorgt hatten, kannten wir den Weg.
Es ging nach Norden.
Da es immer noch sehr heiß war, fuhren wir noch 150 km bis zum Yanchep Nationalpark (NP) und schmissen uns 2 Tage an den Strand. Dann weiter nördlich zum weltberühmten Naumbung NP mit seinem Pinacles.
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Meteora Griechenland

Autoren: Die Liebreizende und HDA

Meteora
Bekannt durch die „schwebenden Kloster“ , Weltkulturerbe. Zum Klettern entdeckt durch Hasse und Stutte in den 80er Jahren.
Etwa 170 Gipfel bis 300 Meter hoch, über 600 Routen, Konglomerat, in Meteora ist das Sandstein mit Kiesel. Mehr oder weniger groß. Also Gnubbel – und wenn sie rausgebrochen sind – Mulden. Kletterwege in allen Schwierigkeitsgraden von Alpin bis sportlich abgesichert. Viele Genusstouren im 6ten bis 7ten Bereich, UIAA.
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Klettern im Felsparadies Dolomiten

Dolomiten/Brentagruppe Campanile Basso (Guglia di Brenta), 2883 m, Südwestverschneidung, „Fehrmann“ (SW)

Die Bilderbuchverschneidung am „Welträtsel aus Stein“

Verschneidung
Mit der auffallenden Südwestverschneidung hat sich neben Paul Preuß (Preußwand) ein zweiter großer Trendsetter in Sachen Freiklettern am Campanile Basso verewigt: der Eibsandsteinpionier und Initiator des sächsischen Bergsteigens Rudolf Fehrmann. Die „Fehrmannverschneidung“, welche die Westwand des Campanile Basso mit der turmartigen Schulter bildet, ist hier die offensichtlichste und klassische Linie. Die Kletterei an diesem aufgeschlagenen Buch aus bestem Fels ist ebenso ideal und geradlinig kontinuierlich wie die Linie selbst. Wer von der großen Schulter, an der die ,Verschneidung endet, noch bis zum Gipfel will, findet im Normalweg („Ampfererwand“), auf den man fast unmittelbar am Ausstieg trifft, die logische Fortsetzung der Tour. Wer’s verschärfter braucht, wählt die „Preußwand“.
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La Reunion – Bourbon

Am Gipfel des VulkansDie französische Insel im Indischen Ozean, 800 km östlich von Madagaskar und 200 km von Mauritius, 10000 km von Deutschland (12h Flugzeit) ist ein kleines Paradies mit einem Umfang von 250 km, winzig klein, für sich genommen aber sehr vielseitig. Die Kombination aus grandiosem vulkanischen Relief und üppigem tropischen Klima hat einzigartige Landschaften entstehen lassen. Reunion, dieser ins Meer gestellter Berg, misst an seiner höchsten Stelle im Zentrum 3069 m: der Piton des Neiges ist das Dach des indischen Ozeans. Das zweite Massiv der Insel im Südosten wird vom Piton de la Fournaise mit 2631 m beherrscht, einem der aktivsten Vulkane unseres Planeten. Dieses tropische Gebirge ist gemeißelt aus tiefen Tälern, Schluchten und Flüssen.
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Klettern in Katalonien

Autoren: Steffen und Sybille

GebietUnseren Urlaub verbrachten wir im März 2001 in den Klettergebieten um Tarragona, 100 km unterhalb von Barcelona. Als Orientierung diente uns der Kletterführer Rockfax 10, Costa Daurada. Hier sind alle Gebiete und Wege logisch und übersichtlich beschrieben. Felsqualität und Absicherung sind vorbildlich. Schwierigkeiten von 4+ bis 11, überwiegend Wege im 6er und 7er Bereich.

Beim SonnenuntergangAls Unterkunft diente uns das Refugio La Musara, in dem man ganzjährig ein Bett bekommt und auch sein Zelt aufschlagen kann. Außerdem waren wir auf dem Zeltplatz „Tamarit“ bei bei Tarragona, sowie auf dem Zeltplatz bei Serra de Prades (8 km von Prades) direkt im Klettergebiet. Von dort machten wir einen Besuch ins Kloster Monestur de Poblet: Siegessymbol, Grabstätte der Könige, mauerbewährte Festung, eines der bedeutendsten und auch meistbesuchten Kloster Spaniens, von der Unesco mit dem Prädikat „Kulturerbe der Menschheit“ geehrt.
Im Frühsommer sehr empfehlenswert, da noch nicht so heiß und überfüllt.
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