Archiv der Kategorie: Trekking

Trekkingtouren rund um den Erdball

Die Tour zum Kangchenjunga

Autor: Falk

TalblickAm Dienstag, dem 10.10.2006, starteten 15 Teilnehmer – Mitglieder des KVFL und Freunde – vom Eisenacher Bahnhof auf den langen Weg zum dritthöchsten Berg der Welt.
Geplant war die Tour zum Kangchenjunga – 8586m -, nordöstlich in Nepal gelegen in der Nähe der indischen Grenze. Es erwartete uns eine Tour, die vor noch nicht allzu langer Zeit in das Programm der Trekkingbüros aufgenommen wurde, die durch weitgehend menschenleere Gebiete verläuft, von nicht vielen Gruppen begangen wird und als eine der anspruchsvollsten Touren zählt. Nicht nur wegen der zu absolvierenden rund 260 km, auch rund 10000 Höhenmeter galt es zu bewältigen.
Organisiert wurde die Tour durch Ralf und durch die Agentur „MultiAdventure“, die in Kathmandu ansässig ist und alle Dinge, die zu regeln waren, hervorragend und zur vollständigen Zufriedenheit erledigte. Alle Teilnehmer waren sich dahingehend einig, eine solch freundliche, umfassende und gelungene Organisation sucht ihresgleichen.
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Trekking-Tipps für Einsteiger

Im Folgenden einige Tipps für die ersten Trekking-Versuche im Urlaub.
Das Gelingen einer Tour hängt neben der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung auch vom Einhalten einer Regel ab:
Achte die Natur und ihre Gesetze. Hinterlasse keine Spuren – überlasse alles so, als wärst du nicht da gewesen. Auch andere Trekker wollen die Natur und ihr Umfeld in ihrem ursprünglichen Zustand erleben und genießen.
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Reisebericht Südafrika (Kwazulu-Natal)

Autoren: Ralf,Andrea,Toni

SA1Am 1.07.04 startete unser dreiwöchiger Trip mit unseren Freunden Joe und Christel aus Seebach nach Südafrika. In Frankfurt/M. ging es mit South-African-Airlines 20.00 Uhr los. Um 8 Uhr stand unser Mietwagen in Johannesburg bereit. Wir düsten sofort in Richtung Drakensberge. An die Rechtslenkung hatte man sich schnell gewöhnt.
In Frankfort, River Resort, machten wir unseren ersten Stop. Problemlos bekam man für ein paar Rand eine Bambushütte. In „Heidelberg“ im Supermarkt wurden die nötigsten Lebensmittel eingekauft und dann ging`s weiter.
Am nächsten Tag fuhren wir bis Bergville. Unterwegs sah man die ersten wilden Tiere: Zebras, Paviane, Gnus und Geier. Im Dunkeln war die Suche nach einer Unterkunft nicht so einfach. Eine einsame Straße durch den Busch führte uns schließlich zu einem Edel-Bagpacker, der Sandfort-Lodge. Es war zwar etwas teuer, aber wir blieben trotzdem über Nacht.
Die Drakensberge erreichten wir am 3.Tag nach 55 km Autofahrt. Im nördlichen Mahai-Camp schlugen wir für 3 Tage unsere Zelte auf. Es war ein sehr idyllischer Zeltplatz unterhalb des Amphietheaters (5 km lange Felswand über die sich der Tugela-River in die Tiefe stürzt). Eine erste Erkundungstour führte uns natürlich gleich in die Berge, an Wasserfällen vorbei auf ein herrliches Felsplateau, von dem man alles sehr gut überblicken konnte. Weiterlesen

Abenteuer Himalaya

Autor: Helmut

Die Trekkingtour
Unterwegs auf dem Dach der Welt

Am 10. Oktober trafen sich am Bahnhof Eisenach 15 Sportfreunde, denen eins gemeinsam war : Fernweh – etwas Abenteuergeist und die Liebe zu den Bergen. Dabei spielte das nicht mehr ganz jugendliche Durchschnittsalter von 51 Jahren und die Zusammensetzung aus 7 weibliche und 8 männlichen Personen unterschiedlichster Berufe keine negative Rolle. Das Ziel war der Himalaya in Nepal, um den 8172m hohen Dhaulagiri ( weißer Berg ), den 7- höchsten Berge der Erde hautnah fast ganz zu umrunden. Dies geht nur in der Überschreitung von 2 über 5.200 m hohen Pässen.
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Hohe Tatra

Hohe Tatra – Bergwanderungen

Hohe Tatra
Die Hohe Tatra ist das kleinste Gebirge Europas, besitzt aber alpinen Charakter. Die Gipfel sind stark gegliedert und erscheinen auf den ersten Blick sehr anspruchsvoll.
Heute stellt die Hohe Tatra ein beliebtes Ziel für Wanderer und Kletterer dar. Die Wanderwege in den Tälern sind leicht zugänglich und gut markiert. Auch Anfänger finden hier sofort Gefallen an den Touren und der Natur, nicht zu vergessen die kulinarischen Genüsse, welche für unseren Geldbeutel als preisgünstig erscheinen.
Die meisten Wanderwege verlaufen auf guten Wegen, welche meist gut markiert sind. Einige stellen erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Reisebericht: Hohe Tatra – Ein Riesengebirge auf nur 70 km Breite

Autoren: Sebastian, Daniel

Die AutorenWem die Alpen zu hoch und die Mittelgebirge zu klein sind, der findet eine echte Alternative in der Hohen Tatra. Wandern, Hüttentrekking und alpines Bergsteigen, alles das ist in dem kleinsten Riesengebirge der Welt möglich.
Der Reiz der Hohen Tatra war für uns, weniger die anspruchsvollen Kletterrouten, viel mehr das Erlebnis Riesengebirge auf nur 70 km Breite.
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Munti Fagars – Muntii Fagarasului, Rumänien

Autor: Gregor

Bild1Schon letztes Jahr im Sommer als wir bei strahlendem Sonnenschein durch die schottischen Highlands liefen war mir klar, dass dies körperlich noch nicht die Grenze war. Doch wo die Lust auf Abenteuer, die in uns brannte ausleben? Die Bedingungen waren klar. Berge mussten her, teuer darf es nicht sein, dafür aber bitte schon etwas anspruchsvoller. Ach ja noch etwas, wenn Abenteuer dann auch bitte kein Land in welchem schon mit Euro gezahlt wird. In der Summe aller Vorgaben bin ich dann bei Rumänien stehen geblieben. Jedoch Berge gibt es auch in Rumänien viele, also alten DDR- Wanderführer geschnappt und schnell war klar, der höchste Gipfel liegt im Fagaras, heißt Moldoveanu, ist 2544m hoch und soll im Rahmen des Höhenwanderweges einfach zu erreichen sein. Mit einer Luftlinienlänge von Rund sechzig Kilometern läuft der Gebirgszug der Südkarpaten ziemlich genau von West nach Ost. Er hat nach Süden sieben größere Arme und nach Norden mehrere Kleine, zu deren Fuße das alte Siebenbürgendelta liegt. Weiterlesen

Die Pyrenäen, die Tour, der GR 10, der HRP

Autoren: Text: Giso, Foto: Gregor

Bild1Am Anfang war das Feuer und die Erde brannte, alles Leben auf der Erde war am entstehen. So auch die heutigen sich zwischen Spanien und Frankreich erstreckenden Pyrenäen. Ein Gebirge dessen Berge schon an den Wolken kratzen, was wir auch zu spüren bekommen sollten. Mitte August des Jahres 2002 machten wir uns auf den Weg. Wir hätten vorher wissen sollen, dass dies das Jahr des Regens war. Aber wir haben es überlebt und keine Leichen zurück gelassen. Der Ausgangspunkt unserer Reise war Perpignan. Damals war es noch möglich dorthin mit dem Flugzeug ab Frankfurt/Hahn zu gelangen. Mittlerweile wird diese Strecke von Ryanair nicht mehr beflogen. Rechtzeitiges buchen garantiert wie so oft den günstigsten Preis. Wir hatten gerade mal 125 Euro/pro Nase bezahlt. Von Perpignan ging es dann weiter mit dem Zug in Richtung Lourdes, ein bekannter Wahlfahrtsort unter den Christen. So kamen wir mitten in der Nacht gegen zwei Uhr morgens in Lourdes an. Zu unserem Pech waren zu dem Zeitpunkt natürlich alle Campingplätze geschlossen. So dass wir uns entschlossen hatten anderweitig ein Nachtlager zu suchen. Die Suche trug wieder einmal eins zu Tage, Wanderschuhe sollte man vorher gut einlaufen sonst gibt es Blasen und das Laufen wird zur reinen Qual. So erging es zumindest mir. Man(n) jammert rum, denn eigentlich war jeder Schritt zuviel. Ein hoch auf meine Begleiter, die mich währenddessen ausgehalten haben. Gegen sechs Uhr in der Früh ging wirklich nichts mehr. Wir waren nun gut 24 Stunden unterwegs, so dass wir auf einem Parkplatz unser Lager aufschlugen. So konnten wir uns wenigstens ein paar Stunden im Schlaf von den ersten Strapazen erholen.
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Reisebericht Westaustralien 2004

Autoren: Julia, Sibylle & Steffen

Bild1Am 25.12.03 traf ich mich mit meinen Eltern in Perth der Hauptstadt von Westaustralien. Wir hatten vor, in 5 Wochen uns das Land und die Klettergebiete an der Westküste näher anzuschauen.
Nachdem wir 2 Tage bei 42 °C in Perth über uns ergehen lassen mussten, öffneten wieder die Geschäfte. Wir konnten einkaufen und unser Auto holen. Da wir uns die Kletterführer schon ein Jahr zuvor in Sydney besorgt hatten, kannten wir den Weg.
Es ging nach Norden.
Da es immer noch sehr heiß war, fuhren wir noch 150 km bis zum Yanchep Nationalpark (NP) und schmissen uns 2 Tage an den Strand. Dann weiter nördlich zum weltberühmten Naumbung NP mit seinem Pinacles.
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Reisebericht Mongolei und Besteigung des Otgon Tenger

Mongolische JurteWunderbare Menschen, Gastfreundschaft, die einem in diesem Umfang nur selten entgegen gebracht wird, unendliche Weiten, wolkenloser, tiefblauer Himmel, unbegrenzter Horizont und immer wieder weißen Jurten – alles das sind Bilder die man in sich trägt, wenn man dieses wunderbare Land – Mongolei – bereißt hat.
Kein Reisender kann sich dieser Faszination entziehen. Seit der Wende ist es uns nun möglich, dieses Land auf eigene Faust zu erkunden, und genau wir haben das getan und sind über alle Maßen begeistert und möchten deshalb anderen Menschen helfen, dieses Land genauso wunderbar zu erleben. Ein kleiner Bericht, der bei weitem nicht alle Stationen dieser Reise beinhaltet, soll unsere Eindrücke von diesem Land schildern.
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Hot Spotz, Trekking, Bergsteigen – Bolivien

per BahnBolivien ist ein geheimnisvolles Land im Herzen von Südamerika. Die Landschaft ist geprägt von der klaren und elementaren Weite des Altiplano, den mächtigen schneebedeckten 6OOOern der Kordilleren und den sattgrünen und goldenen Farben des Amazonastieflandes.
Der Gegensatz »Anden-Amazonas«, der den geographischen und kulturellen Reiz des ganzen Kontinentes bestimmt, ist nirgendwo so deutlich auszumachen und so spektakulär vollzogen wie in Bolivien. In keinem anderen Land Südamerikas brechen die Berge abrupter ab, fuhren die Straßen waghalsiger in die Tiefe als hier.
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