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Klettern im Süden Frankreichs Vallon Sourn – Chateauvert/Correns

Autor: Robert

Franken in FrankreichMitte August diesen Jahres durfte ich ein weiteres Klettergebiet Südfrankreichs kennen lernen. Alles Wichtige für Nachahmer will ich hier in einigen Worten zusammenfassen.

Lage und Zufahrt

Das Vallon Sourn (also ein Tal) erstreckt sich zwischen Châteauvert, einem Örtchen bestehend aus einer Herberge mit Biergarten, und dem kleinen Dorf Correns. Es liegt südlich der Verdon Schlucht zwischen Aix en Provence und Cannes.
Eine Anfahrtsmöglichkeit: Autobahn bis Grenoble, dann N75 über den Col de la Croix Haute bis Sisteron. Dort auf die A51 in Richtung Aix en Provence. Die Ausfahrt Manosque (Nr.18) nehmen und über verschiedene Landstrassen nach Châteauvert. Ein franz. Strassen Atlas sei empfohlen. Von Grenoble aus sollte man gute 4 Stunden einplanen. Wenn man schon einmal dort ist, bietet sich die Anfahrt über die Verdonschlucht an. Der Point Sublime bietet hier einen grandiosen Einblick in den schroffsten Teil der Schlucht.
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Klettern im Süden Frankreichs – Orpierre

Autor: Robert


Quiquillon SO-Seite
Quiquillon SO-Seite

Nachdem ich nun schon mehrere Male dort war und mich Frank schon des Öfteren um eine Gebietsvorstellung gebeten hat, möchte ich hier in Kürze das Klettergebiet Orpierre vorstellen.

Lage und Zufahrt:

Orpierre liegt ca. 130km südlich der Stadt Grenoble in der Region Provence-Alpes – Côte d`Azur. Mit dem Auto von Lyon auf der A48 kommend, passiert man Grenoble auf der A480, die dann zur A51 wird, immer Richtung Gap/Sisteron bis zum Autobahnende. Hier wechselt man auf die N75 und fährt nun ca. 90km auf dieser immer in Richtung Sisteron. Man überquert den Col de la Croix Haute und nachdem man Serres passiert hat, kommt man schon in Kürze nach Eyguians. Hier dem Straßenschild folgend nach rechts abbiegen und in wenigen Kilometern ans Ziel.
Von Grenoble aus sind die 130km kurvige Landstraße in ca. 2 Stunden gefahren.
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Topos zum Bouldern in La Capelle

Topo Bespiel La CapelleInfos zum Bouldern in La Capelle (Südfrankreich), zwischen Ales und Avignon,bei Pouzilhac, nähe A9, gibt es in einem erstklassigen Führer, den man kostenlos als PDF (exe – selbstentpackende PDF-Datei) auf der Seite von „Topo de La Capelle“ downloaden kann. Wer also mal dort vorbei kommt, sollte diese Seiten im Gepäck haben.
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Die Pyrenäen, die Tour, der GR 10, der HRP

Autoren: Text: Giso, Foto: Gregor

Bild1Am Anfang war das Feuer und die Erde brannte, alles Leben auf der Erde war am entstehen. So auch die heutigen sich zwischen Spanien und Frankreich erstreckenden Pyrenäen. Ein Gebirge dessen Berge schon an den Wolken kratzen, was wir auch zu spüren bekommen sollten. Mitte August des Jahres 2002 machten wir uns auf den Weg. Wir hätten vorher wissen sollen, dass dies das Jahr des Regens war. Aber wir haben es überlebt und keine Leichen zurück gelassen. Der Ausgangspunkt unserer Reise war Perpignan. Damals war es noch möglich dorthin mit dem Flugzeug ab Frankfurt/Hahn zu gelangen. Mittlerweile wird diese Strecke von Ryanair nicht mehr beflogen. Rechtzeitiges buchen garantiert wie so oft den günstigsten Preis. Wir hatten gerade mal 125 Euro/pro Nase bezahlt. Von Perpignan ging es dann weiter mit dem Zug in Richtung Lourdes, ein bekannter Wahlfahrtsort unter den Christen. So kamen wir mitten in der Nacht gegen zwei Uhr morgens in Lourdes an. Zu unserem Pech waren zu dem Zeitpunkt natürlich alle Campingplätze geschlossen. So dass wir uns entschlossen hatten anderweitig ein Nachtlager zu suchen. Die Suche trug wieder einmal eins zu Tage, Wanderschuhe sollte man vorher gut einlaufen sonst gibt es Blasen und das Laufen wird zur reinen Qual. So erging es zumindest mir. Man(n) jammert rum, denn eigentlich war jeder Schritt zuviel. Ein hoch auf meine Begleiter, die mich währenddessen ausgehalten haben. Gegen sechs Uhr in der Früh ging wirklich nichts mehr. Wir waren nun gut 24 Stunden unterwegs, so dass wir auf einem Parkplatz unser Lager aufschlugen. So konnten wir uns wenigstens ein paar Stunden im Schlaf von den ersten Strapazen erholen.
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