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Rocklands sind immer einen Boulder wert

… egal, wie gut man ist. In der Regel sind die Rocklands, wie auch andere Spots, immer dann in den Nachrichten, wenn außergewöhnliche Leistungen erbracht werden. In der Masse wird dies bewundert, selten wiederholt und so sind diese Ziele nur selten interessant für den „Normalboulderer“.
Die Rocklands haben nicht nur unendlich großes Potential, sie haben auch ausreichend bestehende und offene Möglichkeiten für diese Gruppe an Felsturnen, daher sind sie beispielsweise auch mit der Familie interessant. Um dies deutlich zu untermauern, hat sich der Familienvater Roger Naatrass ans Werk gemacht und ein Video erschaffen, das Lust auf mehr macht – und nun schnell den Flug gebucht; ich kann es aus eigener Erfahrung nur empfehlen. Den passenden Führer gibt es aktuell im Geoquest-Verlag.

Rezension Rocklands Bouldering

Eins vorneweg: wer das Buch in die Hand nimmt, will sofort los. Weg aus dem wintergrauen Mitteleuropa und hin ins sonnige, warme Südafrika – Artikel dazu gab es hier vor längerer Zeit. Aber langsam! Denn schlagen wir den fast 300-seitigen Boulderführer auf, erfahren wir unter „Weather“, dass die Hauptbouldersaison zwischen Mai und September ist. , wenn es auf der anderen Halbkugel also Winter ist und somit „Killergrip“ herrscht. Und da kommen wir schon zu einem Kritikpunkt: mir fällt schon das Umdenken auf die Südhemisphäre schwer, eine Klimatabelle mit Jahrestemperaturverlauf und Niederschlagsverteilung würde ich mir an dieser Stelle wünschen. Zum Glück gibt es das Internet, dort kann man fündig werden.


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Klettern in Südafrika

! Bilder folgen, da die DIAs noch nicht gescannt sind. Da aber die Nachfrage schon mehrmals hier aufschlug, hier zumindest schon der Bericht.

Eigentlich sollte mich die diesjährige Reise in die Höhen des Ama Dablam führen. Aus einigen Gründen habe ich dann doch abgesagt und Volker ist mit Axel erfolgreich auf dem Gipfel dieses Traumberges gewesen. Trotzdem konnte ich natürlich den Rucksack nicht in der Ecke liegen sehen und eine andere Ecke der Welt war schnell gefunden, Danny und Hartwig sind für vier Wochen in Namibia, danach will Danny Südafrika erkunden und bisher war er noch alleine. Schnell wurden gemeinsame Zeitpläne gemacht und die Vorbereitung konnte beginnen.
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Reisebericht Südafrika (Kwazulu-Natal)

Autoren: Ralf,Andrea,Toni

SA1Am 1.07.04 startete unser dreiwöchiger Trip mit unseren Freunden Joe und Christel aus Seebach nach Südafrika. In Frankfurt/M. ging es mit South-African-Airlines 20.00 Uhr los. Um 8 Uhr stand unser Mietwagen in Johannesburg bereit. Wir düsten sofort in Richtung Drakensberge. An die Rechtslenkung hatte man sich schnell gewöhnt.
In Frankfort, River Resort, machten wir unseren ersten Stop. Problemlos bekam man für ein paar Rand eine Bambushütte. In „Heidelberg“ im Supermarkt wurden die nötigsten Lebensmittel eingekauft und dann ging`s weiter.
Am nächsten Tag fuhren wir bis Bergville. Unterwegs sah man die ersten wilden Tiere: Zebras, Paviane, Gnus und Geier. Im Dunkeln war die Suche nach einer Unterkunft nicht so einfach. Eine einsame Straße durch den Busch führte uns schließlich zu einem Edel-Bagpacker, der Sandfort-Lodge. Es war zwar etwas teuer, aber wir blieben trotzdem über Nacht.
Die Drakensberge erreichten wir am 3.Tag nach 55 km Autofahrt. Im nördlichen Mahai-Camp schlugen wir für 3 Tage unsere Zelte auf. Es war ein sehr idyllischer Zeltplatz unterhalb des Amphietheaters (5 km lange Felswand über die sich der Tugela-River in die Tiefe stürzt). Eine erste Erkundungstour führte uns natürlich gleich in die Berge, an Wasserfällen vorbei auf ein herrliches Felsplateau, von dem man alles sehr gut überblicken konnte. Weiterlesen