{"id":10,"date":"2005-08-29T14:18:38","date_gmt":"2005-08-29T13:18:38","guid":{"rendered":"http:\/\/kvfl.com\/3-klettertechniken-beim-eisklettern\/10\/"},"modified":"2021-02-11T12:15:22","modified_gmt":"2021-02-11T11:15:22","slug":"3-klettertechniken-beim-eisklettern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/3-klettertechniken-beim-eisklettern\/10\/","title":{"rendered":"3. Klettertechniken beim Eisklettern"},"content":{"rendered":"<h3>3.1 Fu\u00dftechnik<\/h3>\n<div class=\"divalignright\">\n<strong>Inhalt<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/eisklettern-einleitung\/8\/\">Einleitung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/2-sicherungstechnik-beim-eisklettern\/9\/\">Sicherungstechnik beim Eisklettern<\/a><\/li>\n<li>Klettertechniken beim Eisklettern<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/4-schwierigkeitsbewertung-im-steileis\/11\/\">Schwierigkeitsbewertung im Steileis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/eisklettern-bildnachweis\/12\/\">Literaturverzeichnis<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/facharbeit-eis\/facharbeit%20eis.pdf\">Download der kompletten Arbeit als <img decoding=\"async\" class=\"noborder\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bullets\/pdf.gif\" alt=\"Download als PDF-Dokument\" \/> PDF-Dokument<\/a>\n<\/div>\n<p>Wie beim Felsklettern m\u00fcssen auch hier alle Techniken ausgiebig trainiert werden. Das Treten und Greifen sind die Bewegungsmerkmale des Eiskletterns. Wobei das Greifen meist durch ein Schlagen mit der Eisaxt ersetzt wird. Wie beim Felsklettern kommt auch beim Eisklettern das Treten der vorrangigen Bedeutung zu. Treten bedeutet allerdings im Eis das Schlagen der Steigeisen ins Eis. Dabei unterscheidet man zwei grunds\u00e4tzliche Techniken. Zum einem die Frontalzackentechnik und zum anderen die Vertikalzackentechnik.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Frontalzackentechnik:<\/strong><\/p>\n<dl class=\"ImgRight\">\n<dt><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/eis\/image024.gif\" alt=\"Frontalzackentechnik\" \/><\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/eisklettern-bildnachweis\/12\/\"><em>Bildnachweis [18]<\/em><\/a><\/dd>\n<\/dl>\n<p>DieseTechnik wird vorrangig im m\u00e4\u00dfigen bis extrem steilen Gel\u00e4nde eingesetzt. Im Normalfall braucht man sie nur in Verbindung mit zwei Handger\u00e4ten. Der verschiedene Gebrauch ergibt sich durch die Variationen mit den Handger\u00e4ten. Es ist darauf zu achten, dass die Frontalzacken mit einem rechten Winkel zur Eiswand stehen. Ein leichtes H\u00e4ngelassen der Fersen spart dabei Kraft und erh\u00f6ht die Standsicherheit, da die zweite Reihe der Frontalzacken auch ins Eis greifen. Um Kraft zu sparen sollte man keine zu hohen Schritte machen. Dabei ist aber zu beachten, dass zu kleine Schritte nicht rationell sind.<\/p>\n<p><strong>Vertikalzackentechnik:<\/strong><\/p>\n<p>Hier versucht man m\u00f6glichst alle senkrecht stehenden Zacken zu nutzen. Diese Technik findet nur in gem\u00e4\u00dfigtem Gel\u00e4nde statt. Diese Technik kommt daher vor allem bei Hochtouren in Gebrauch. Wichtig ist ein gutes Zusammenspiel zwischen K\u00f6rperstellung und Gleichgewichtserhalt. Deshalb ist eine gute Beinarbeit unerl\u00e4sslich. Eine sehr gute Beinarbeit sorgt immer f\u00fcr eine Entlastung der Arme.<\/p>\n<h3>3.2 Einsatz der Handger\u00e4te<\/h3>\n<dl class=\"ImgLeft\">\n<dt><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/eis\/image026.gif\" alt=\"Pickeltechnik\" \/><\/dt>\n<dd><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/eisklettern-bildnachweis\/12\/\"><em>Bildnachweis [19]<\/em><\/a><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Im steilen Eis wird enorme Zugarbeit \u00fcber die Eisger\u00e4te geleistet. Daher ist es wichtig, dass die Haue eine entsprechende Form besitzt. Dabei sollte man den Schlagstil an die Haue anpassen. Bei einer runden Hauenform wird  mit einem runden Schlag gesetzt. Bei einer Bananenform wird aber mit einem gezogenem Schlag gesetzt. Um das Ger\u00e4t nach dem Schlag nicht zu lockern, muss es in Schaftrichtung belastet werden. Die gr\u00f6\u00dfte Einschlagtiefe erh\u00e4lt man also, wenn man mit dem Radius der Haue schl\u00e4gt. Der Kraftaufwand muss dabei genau dosiert werden, um Kraft zu sparen. Nur durch Erfahrung ist ein gutes Ma\u00df des Kraftaufwandes zu finden. Speziell bei spr\u00f6dem Eis sind m\u00f6glichst mehrer Schl\u00e4ge anzusetzen. Bei einer wellig geformten Eisoberfl\u00e4che kann man  durch einfaches Setzen der Hauenspitze in die Delle einen Grossteil des Schlages vermeiden. Au\u00dferdem ist der Halt hier wesentlich besser. Von der Eisqualit\u00e4t allerdings h\u00e4ngt die Haltekraft des Eisger\u00e4tes ab. Bei einem sehr fest sitzenden Eisbeil ist aber auch der Kraftaufwand sehr hoch, es wieder zu l\u00f6sen. Deshalb muss hier ein gutes Mittelma\u00df gefunden werden. Die  meisten Ger\u00e4te lassen sich durch ein leichtes &#8222;hoch und runter&#8220; der Haue l\u00f6sen. Bei extremen schmalen Hauen ist ein Drehen der Haue zu vermeiden. Beim L\u00f6sen ist darauf zu achten, dass man nicht das Gleichgewicht verliert.<\/p>\n<h3>3.3 Nachsch\u00e4rfen<\/h3>\n<p>Die \u00c4xte, die Steigeisen und auch die Eisschrauben werden mit der Zeit stumpf. Sie verlieren besonders bei Ber\u00fchrung mit Fels an Sch\u00e4rfe, aber auch im Eis. Das Nachsch\u00e4rfen der Schneiden ist m\u00f6glich.Dabei sind vollgende Punkte zu beachten:<\/p>\n<ul>\n<li>mit einer feingezahnten Feile arbeiten (Benutzung einer Schleifscheibe nicht m\u00f6glich, da diese das Metall erw\u00e4rmt, wobei das Metall weich wird)<\/li>\n<li>die Winkel der Ger\u00e4te beibehalten<\/li>\n<li>niemals die Oberkante anfeilen (Festigkeitsverlust)<\/li>\n<li>Rohreisschrauben mit Dreikantfeile bearbeiten, auf den Winkel achten<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3.1 Fu\u00dftechnik Inhalt Einleitung Sicherungstechnik beim Eisklettern Klettertechniken beim Eisklettern Schwierigkeitsbewertung im Steileis Literaturverzeichnis Download der kompletten Arbeit als PDF-Dokument Wie beim Felsklettern m\u00fcssen auch hier alle Techniken ausgiebig trainiert werden. Das Treten und Greifen sind die Bewegungsmerkmale des Eiskletterns. 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