{"id":19,"date":"2005-08-30T08:06:41","date_gmt":"2005-08-30T06:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/kvfl.com\/abenteuer-himalaya\/19\/"},"modified":"2005-08-30T08:06:41","modified_gmt":"2005-08-30T06:06:41","slug":"abenteuer-himalaya","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/abenteuer-himalaya\/19\/","title":{"rendered":"Abenteuer Himalaya"},"content":{"rendered":"<p class=\"autor\">Autor: Helmut<\/p>\n<dl class=\"ImgLeft\">\n<dt><a title=\"{Abenteuer Himalaya} Abenteuer Himalaya\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/tour.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/tour2.jpg\" alt=\"Die Trekkingtour\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><\/dt>\n<dd><em>Unterwegs auf dem Dach der Welt<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Am 10. Oktober trafen sich am Bahnhof Eisenach 15 Sportfreunde, denen eins gemeinsam war : Fernweh &#8211; etwas Abenteuergeist und die Liebe zu den Bergen. Dabei spielte das nicht mehr ganz jugendliche Durchschnittsalter von 51 Jahren und die Zusammensetzung aus 7 weibliche und 8 m\u00e4nnlichen Personen unterschiedlichster Berufe keine negative Rolle. Das Ziel war der Himalaya in Nepal, um den 8172m hohen Dhaulagiri ( wei\u00dfer Berg ), den 7- h\u00f6chsten Berge der Erde hautnah fast ganz zu umrunden. Dies geht nur in der \u00dcberschreitung von 2 \u00fcber 5.200 m hohen P\u00e4ssen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDrei von uns hatten einschl\u00e4gige Erfahrungen, die anderen waren noch nie so hoch gestiegen und wussten demzufolge nicht, wie sie mit den Risiken des H\u00f6henbergsteigens zurecht kommen w\u00fcrden.<br \/>\nOrganisiert per E &#8211; Mail wurde die Reise von Bernd direkt mit einer nepalesischen Agentur namens &#8220; Multi Adventure &#8222;, die uns als zuverl\u00e4ssig bekannt war. Von Frankfurt aus flogen wir mittels Thai &#8211; Airlines \u00fcber Bangkok nach Kathmandu, der quirligen, ca. 600.000 Einwohner zahlenden Hauptstadt Nepals.<br \/>\nAm Flughafen erwartete uns Nima, der Leiter von Multi Adventure, sowie Tschenga, unser F\u00fchrer auf der Tour, mit gelben Empfangst\u00fcchern, die traditionsgem\u00e4\u00df jeden von uns zur Begr\u00fc\u00dfung um den Hals gelegt wurden. Die Fahrt zum Hotel offenbarte das totale Verkehrschaos : Rinder, Hunde, Ziegen, Fu\u00dfg\u00e4nger, Fahrrad &#8211; und Motorradfahrer, Busse, LKW sowie Rikschas schieben sich bei Linksverkehr hauteng unter lauten Gehupe aneinander vorbei. Auch die Stra\u00dfen sind kaum als solche zu bezeichnen.<\/p>\n<dl class=\"ImgRight\">\n<dt><a title=\"{Abenteuer Himalaya} Abenteuer Himalaya\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/maasiv.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/maasiv2.jpg\" alt=\"Der Dhaulagiri\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><\/dt>\n<dd><em>Der Dhaulagiri<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Das abendliche Empfangsessen im Hause von Tschenga war so, wie es auch auf der Tour sein sollte &#8211; Knoblauchsuppe, Momos (mit Gem\u00fcse gef\u00fcllte Teigtaschen), Tschapati (Fladenbrot), Reis, Gem\u00fcse, zerhaktes Huhn &#8211; oder Ziegenfleisch. Die dabei gegeigte Freundlichkeit &#8211; und Fr\u00f6hlichkeit von Seiten unserer Gastgeber sollte uns auf der ganzen Reise begleiten.<br \/>\nAnderentags war die Besichtigung der 3 Hauptheiligt\u00fcmer der zweigl\u00e4ubigen Stadt organisiert. Zuerst war das buddhistische Heiligtum, die Stupa von Svayambhunath an der Reihe. Diese thront auf einem ca. 100 m hohen H\u00fcgel im Westen der Stadt. Die Stufen hinauf sind bev\u00f6lkert von Pilgern, H\u00e4ndlern, Affen und nat\u00fcrlich von Touristen. Im Gegensatz dazu darf das hinduistische Hauptheiligtum der Stadt, der Shiva geweihte Tempel von Pasupatinath, von Fremden nicht betreten werden. Wir konnten nur vom jenseitigen Ufer des heiligen Flusses Bagmati die Verbrennung der Toten ansehen, deren Asche dann den Fluss \u00fcbergeben wird. Auch hier viele Affen (heilige Tiere wie Rinder und Ratten) sowie bunt gekleidete, b\u00e4rtige Saddhus (Heilige M\u00e4nner).<br \/>\nZum Schluss umrundeten wir noch die gro\u00dfe Stupa von Bodnath, wobei auch wir die rundherum angebrachten Gebetsm\u00fchlen drehten, damit die heilige Formel &#8222;Om mani padme hum&#8220; unserem Vorhaben g\u00fcnstige Erfolgschancen beschere.<br \/>\nAm 13. wurde das Gep\u00e4ck auf einen Bus geladen und wir fuhren rasant \u00fcber kurvenreiche Stra\u00dfen via Pokhara nach Beni, dem Ausgangsort unseres Trekkings (d.h. mehrt\u00e4gige Gebirgswanderung). Unterwegs viele Kontroll &#8211; und Schutzposten von Milit\u00e4r und Polizei wegen der rebellischen Maoisten. Dieser Umstand f\u00fchrte dazu, dass einige Tr\u00e4ger wegen nicht einwandfreier Ausweise zur\u00fcckgewiesen wurden und wir einen Tag in Beni bleiben mussten, damit Tschenga neue Tr\u00e4ger anwerben konnte.<br \/>\nWir nutzten diesen Tag zu einer kleinen Wanderung in ein typisch nepalesisches Dorf. Der Weg war gerahmt von sorgf\u00e4ltig terrassierten Reis, Mais &#8211; und Hirsefeldern. Im Dorfe selbst gab es an Haustieren: Rinder, Wasserb\u00fcffel, Esel, Pferde, Maultiere, Ziegen, Schafe, Hunde und H\u00fchner.<\/p>\n<dl class=\"ImgLeft\">\n<dt><a title=\"{Abenteuer Himalaya} Abenteuer Himalaya\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/girl.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/girl2.jpg\" alt=\"Kinder in Nepal\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><\/dt>\n<dd><em>Kinder in Nepal<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Der 15. sah den Aufbruch unserer kleinen Karawane: 15 Touristen und 5 F\u00fchrer und 5 von der K\u00fcchenmannschaft sowie 26 Tr\u00e4ger. Diese trugen gewaltige Lasten, zwischen 40 &#8211; 50 kg, denn auf diese Art und Weise mussten unsere Zelte, das K\u00fcchen-, Messe- und Toilettenzelt, 15 Sees\u00e4cke und Schlafmatten, sowie die gesamte Verpflegung f\u00fcr 2 Wochen und die K\u00fcchenger\u00e4te nebst Kocher, Brennstoff und Lampen transportiert werden.<br \/>\nEin Tagesablauf sah folgenderma\u00dfen aus:<br \/>\n&#8211; Freundliches Wecken mit Reichen von Tee und Waschwasser ans Zelt.<br \/>\n&#8211; Fr\u00fchst\u00fcck an Klapptischen und auf Klappsitzen im Freien. Dieses bestand aus Tschapatis, Morgensuppe, M\u00fcsli, Eiern etc. zu trinken gab es Milch, Kakao, Tee und etwas was als Kaffee bezeichnet wurde.<br \/>\n&#8211; Abbau der Zelte und Zusammenpacken<br \/>\n&#8211; ca. 3h Marsch<br \/>\n&#8211; 2h Mittagspause, in der f\u00fcr uns gekocht wurde<br \/>\n&#8211; 2 &#8211; 3 h Marsch<br \/>\n&#8211; Aufbauen der Zelte (vielfach von der Mannschaft bevor wir eintrafen),<br \/>\n&#8211; Teatime<br \/>\n&#8211; Abendbrot im Messezelt: Suppe mit eine Art Kr\u00e4cker, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Gem\u00fcse &#8211; alles scharf und mit viel Knoblauch, warme B\u00fcchsenobstnachspeise und Getr\u00e4nke (bei Hochtouren muss viel getrunken werden).<br \/>\n&#8211; Danach ging es zum Schlafen ins Zelt, denn die Tr\u00e4ger schliefen im Messezelt ( ca. 21.oo ).<\/p>\n<dl class=\"ImgRight\">\n<dt><a title=\"{Abenteuer Himalaya} Abenteuer Himalaya\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/nepali.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/nepali2.jpg\" alt=\"Menschen in Nepal\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><\/dt>\n<dd><em>Farbenfrohe Kleidung<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Die ersten 3 Tage unseres Trekkings ging es noch durch subtropische Kulturen, da Beni nur 800 m hoch liegt und bis ca. 1.500 m Bananen wachsen. Der 3. Tag brachte gleich Zwei b\u00f6se \u00dcberraschungen. Die erste geschah in der Mittagspause am Bach Dara &#8211; Khola als Christel und Anni beim Waschen ausrutschten.<br \/>\nDie 2. kam am Abend in Form eines Maoisten der pro Tourist 1.000 Rupien (etwa 14-,- Euro) von Tschenga forderte und bekam. Damit kaufen sich die nepalesischen. Agenturen quasi frei und wir konnten unbel\u00e4stigt weiterziehen (sogar eine Quittung wurde ausgestellt). In den D\u00f6rfern oberhalb Benis gibt es keine Pr\u00e4senz, von Milit\u00e4r und Polizei mehr. Dies ist Maoistengebiet.<br \/>\nVom letzten Dorf Boghara (2.080 m \u00fcber NN), wo wir im H\u00fchnerhof zelteten und Annis 46. Geburtstag begingen (die K\u00fcche backte mit primitivsten Ger\u00e4tschaften eine Torte!) wanderten und hangelten wir durch den feuchten \u00fcppigen Bergurwald bestehend aus Rhododendren unten und Himalayatannen weiter oben. An Tieren sichtigten wir dabei gro\u00dfe, an Felsen geklebte Bienenst\u00f6cke und auch einen zeternden Affen; nat\u00fcrlich auch viele Vogel, die das Herz unseres Hobby &#8211; Ornithologen Manfred h\u00f6herschlagen lie\u00df. Der \u00dcbergang \u00fcbet eine aus 4 d\u00fcnnen Baumst\u00e4mmen bestehenden Br\u00fccke kostete fast 1h und ergab viel Spa\u00df sowie viele Fotos.<br \/>\nAm Italy &#8211; BC ( Basis &#8211; Camp, 3.500 m ) direkt zu F\u00fc\u00dfen der Dhaulagiri &#8211; Ostwand, wurde zur besseren Akklimatisation der einzige Ruhetag unserer Tour eingelegt. Hier gab es auch den ersten Schnee bei leichten Frost. Der Weiterweg f\u00fchrte durch eine enge Schlucht, die sehr Steinschlag &#8211; und Lawinengef\u00e4hrdet war. Der Beweis kam, nachdem wir die Stelle passiert hatten und weiter oben bereits auf dem schuttbedeckten Charbardan &#8211; Gletscher bei der Mittagspause waren, als eine gewaltige Eis &#8211; und Schneelawine niederging und die ganze Schlucht mit Schneestaub ausf\u00fcllte.<br \/>\n\u00dcber das Lager 4.360 m erreichten wir am 9. Tag das Dhaulagiri &#8211; BC (4.740 m), von dem aus die Besteigungen \u00fcber den Normalweg auf den Dhaulagiri ihre Ausgangsposition haben. Bis zum Jahresende 1999 haben \u00fcbrigens 290 Bergsteiger den Gipfel des Dhaulagiri erreicht (2.768 haben bis dahin insgesamt auf einen der 14 Achttausender gestanden, davon 874 auf dem Everest).<br \/>\nHier trafen wir zum wiederholten Male mit 3 anderen Gruppen zusammen, die parallel zu uns unterwegs waren : 12 Bergsteiger vom Summit &#8211; Club, 7 Belgier und 5 Franzosen, so dass die auf dem unebenen Gletscher errichtete &#8222;Zeltstadt&#8220; ca. 40 Zelte und 140 Bewohner umfasste. Auch ein Abenteuerhund begleitete uns freiwillig auf der gesamten Strecke.<\/p>\n<dl class=\"ImgLeft\">\n<dt><a title=\"{Abenteuer Himalaya} Abenteuer Himalaya\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/fluss.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/nepal-dhaulagiri\/fluss2.jpg\" alt=\"Fluss\u00fcberquerung\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><\/dt>\n<dd><em>Fluss\u00fcberquerungen sind Pflicht<\/em><\/dd>\n<\/dl>\n<p>Am 24. war dann der &#8222;Tag der Wahrheit&#8220;, die \u00dcberquerung des 5360m hohen French &#8211; Col (Franzosen &#8211; Pass). Unter gr\u00f6\u00dfter Anstrengung schafften dies alle, f\u00fcr 12 von uns war es H\u00f6henrekord. V\u00f6llig ersch\u00f6pft war Christel, die leicht H\u00f6henerkrankt war. Das Lager auf 5050 m H\u00f6he im Hidden &#8211; Valley kann bei Schlechtwettereinbruch leicht zur Falle werden, da anderentags noch der 5250m hohe Thapa &#8211; La \u00fcberwunden, werden muss. Doch wir schafften auch dies und lagerten bereits mittags auf 5.150m, dem h\u00f6chsten, k\u00e4ltesten (-15\u00b0 C) aber traumhaft zu F\u00fc\u00dfen der Tukuche &#8211; Nordwand (6.920 m) gelegenem Lager. Christel und ihr Mann Achim jedoch stiegen unter Begleitung eines F\u00fchrers und eines Tr\u00e4gers sofort weiter ab, um die H\u00f6henkrankheit nicht kritisch werden zu lassen. Der kommende Tag war f\u00fcr die &#8222;K\u00fcr&#8220; vorgesehen, die Ersteigung des Thapa &#8211; Peak (6035 m). Bedingt durch H\u00f6henbeschwerden und Auswirkung von Erk\u00e4ltungen versammelten sich um 3:00 jedoch nur 7 von den restlichen 13 zum Gipfelsturm. Bei Vollmond und mit 3 Sherpas als Begleitung ging es stundenlang langsam unter h\u00e4ufigem Stehenbleiben zum &#8222;Luftschnappen&#8220; aufw\u00e4rts. Der Sonnenaufgang bei wolkenlosen Himmel war wundersch\u00f6n. Bei ca. 5800m konnten Sylvia, Helga, Klaus und Detlef, ihren inneren &#8222;Schweinehund&#8220; nicht mehr niederhalten und sie gaben auf. Der restliche Aufstieg am Grat wurde technisch etwas anspruchsvoller, aber um 7:30 standen Manfred, G\u00fcnther und Helmut nebst den 3 Sherpas am Gipfel. Gegenseitige Gratulationen, viele Fotos und das Betrachten der nahen Massive von Dhaulagiri und Annapurna (8.091 m) f\u00fcllten die halbe Gipfelstunde aus.<br \/>\nAls wir nach 2 h wieder unten waren, gab es weitere Gratulationen aber auch eine \u00dcberraschung. F\u00fcr Mittag war noch der lange Abstieg ins tiefere, damit w\u00e4rmere Lager &#8222;Jakweide&#8220; (4290m) vorgesehen.<br \/>\nDies war nat\u00fcrlich sehr anstrengend, wurde aber bei starken Wind kurz vor Einbruch der Dunkelheit auch geschafft. Wie der Name &#8222;Jakweide&#8220; besagt, gab es ringsum sp\u00e4rliches Gras, aber leider keine echten Jaks, sondern nur Dzongs, ein Bastard aus Rind und Jak.<br \/>\nDer folgende Abstiegstag f\u00fchrte durch Blumen, dann Zwergwacholder, Wacholder, Eiben, Kiefern und Tannen, also Wald und vielen interessanten Felsformationen bis zum auf 2.600m gelegenen Dorf Marpha. Unterwegs gab Tikaram, unser Koch und Stimmungsmacher noch eine Probe seiner Sangeskunst. Es ert\u00f6nte der &#8222;Expeditionshit&#8220; &#8211; Jessam Tririli.<br \/>\nUnsere Zelte standen nun unter Apfelb\u00e4umen. \u00c4pfel und Bier waren die Empfangsgaben. Der Ort Marpha ist sehr idyllisch mit gepflasterter Dorfgasse, vielen L\u00e4den, die tibetanische Volkskunst anbieten. Rein buddhistisch, geh\u00f6rt er schon zum fr\u00fcheren K\u00f6nigreich Mustang.<br \/>\nEine Klosterbesichtigung und diverse Einkaufe vervollst\u00e4ndigten den Tag.<br \/>\nAm 28. wurde die letzte Etappe am Khola Kandaki aufw\u00e4rts nach Jomosom (2.700m) bew\u00e4ltigt. Damit waren ca. 200 km und 10.000 H\u00f6henmeter (nur aufw\u00e4rts gerechnet) absolviert. Wir zelteten direkt am kleinen Flugplatz und flogen am fr\u00fchen Morgen \u00fcber Pokhara nach Kathmandu zur\u00fcck.<br \/>\nGeflogen wird nur zwischen 8 &#8211; 11 Uhr, da die Strecke durch die tiefste Schlucht der Erde, die Kola &#8211; Kandaki &#8211; Schlucht zwischen Dhaulagiri und Annapurna f\u00fchrt und nur auf Sicht geflogen werden kann. Sp\u00e4tere Wolkenbildung und zunehmender Wind sind f\u00fcr 16-sitzige Twinotters zu gef\u00e4hrlich (im Sommer gab es hier einen t\u00f6dlichen Absturz einer deutschen Gruppe).<br \/>\nZur\u00fcck in Kathmandu, g\u00f6nnten wir uns neben ausf\u00fchrlichen &#8222;Reinigungsorgien&#8220; noch eine Fahrt mit dem Fahrradrikscha zum Jurbar &#8211; Square, dem Tempelbezirk von Kathmandu. Orientalische Architektur mit kunstvollen Holzschnitzereien zeichnen diese hinduistischen Tempel und ehemaligen K\u00f6nigspal\u00e4ste aus. Auch die Kumari, ein ausgew\u00e4hltes &#8222;heiliges M\u00e4dchen&#8220; zeigte sich uns kurz am Fenster. Nach der 1. Menstruation muss diese dann abtreten und wird durch eine etwa 5 &#8211; 6 Jahre altes M\u00e4dchen ersetzt.<br \/>\nDer Abschlussabend im Hause von Tschenga rundete unser &#8222;Abenteuer&#8220; stimmungsvoll ab. Nepalesische Speisen und Getr\u00e4nke sowie Tanz und Gesang waren Inhalt dieser Veranstaltung.<\/p>\n<p><small><br \/>\nMulti Adventure P. Ltd. | Trekking, Expedition, Cultural Tours | <a href=\"http:\/\/www.multi-adventure.com\">www.multi-adventure.com<\/a><br \/>\nmehr Toureninfos von deutschen Trekkern zu Multi Adventure P. Ltd. | <a href=\"http:\/\/www.multi-adventure.com\/tripreport\">www.multi-adventure.com\/tripreport<\/a><br \/>\n<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autor: Helmut Unterwegs auf dem Dach der Welt Am 10. Oktober trafen sich am Bahnhof Eisenach 15 Sportfreunde, denen eins gemeinsam war : Fernweh &#8211; etwas Abenteuergeist und die Liebe zu den Bergen. 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