{"id":31,"date":"2004-08-30T09:42:47","date_gmt":"2004-08-30T07:42:47","guid":{"rendered":"http:\/\/kvfl.com\/die-pyrenaeen-die-tour-der-gr-10-der-hrp\/31\/"},"modified":"2004-08-30T09:42:47","modified_gmt":"2004-08-30T07:42:47","slug":"die-pyrenaeen-die-tour-der-gr-10-der-hrp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/die-pyrenaeen-die-tour-der-gr-10-der-hrp\/31\/","title":{"rendered":"Die Pyren\u00e4en, die Tour, der GR 10, der HRP"},"content":{"rendered":"<p class=\"autor\">Autoren: Text: Giso, Foto: Gregor<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/bergsee.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/bergsee-2.jpg\" alt=\"Bild1\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Am Anfang war das Feuer und die Erde brannte, alles Leben auf der Erde war am entstehen. So auch die heutigen sich zwischen Spanien und Frankreich erstreckenden Pyren\u00e4en. Ein Gebirge dessen Berge schon an den Wolken kratzen, was wir auch zu sp\u00fcren bekommen sollten. Mitte August des Jahres 2002 machten wir uns auf den Weg. Wir h\u00e4tten vorher wissen sollen, dass dies das Jahr des Regens war. Aber wir haben es \u00fcberlebt und keine Leichen zur\u00fcck gelassen. Der Ausgangspunkt unserer Reise war Perpignan. Damals war es noch m\u00f6glich dorthin mit dem Flugzeug ab Frankfurt\/Hahn zu gelangen. Mittlerweile wird diese Strecke von Ryanair nicht mehr beflogen. Rechtzeitiges buchen garantiert wie so oft den g\u00fcnstigsten Preis. Wir hatten gerade mal 125 Euro\/pro Nase bezahlt. Von Perpignan ging es dann weiter mit dem Zug in Richtung Lourdes, ein bekannter Wahlfahrtsort unter den Christen. So kamen wir mitten in der Nacht gegen zwei Uhr morgens in Lourdes an. Zu unserem Pech waren zu dem Zeitpunkt nat\u00fcrlich alle Campingpl\u00e4tze geschlossen. So dass wir uns entschlossen hatten anderweitig ein Nachtlager zu suchen. Die Suche trug wieder einmal eins zu Tage, Wanderschuhe sollte man vorher gut einlaufen sonst gibt es Blasen und das Laufen wird zur reinen Qual. So erging es zumindest mir. Man(n) jammert rum, denn eigentlich war jeder Schritt zuviel. Ein hoch auf meine Begleiter, die mich w\u00e4hrenddessen ausgehalten haben. Gegen sechs Uhr in der Fr\u00fch ging wirklich nichts mehr. Wir waren nun gut 24 Stunden unterwegs, so dass wir auf einem Parkplatz unser Lager aufschlugen. So konnten wir uns wenigstens ein paar Stunden im Schlaf von den ersten Strapazen erholen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/team.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/team-2.jpg\" alt=\"Bild2\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Am folgenden Tag begaben wir uns auf die Suche nach einem Zeltplatz. Alleine mit einer halben Flasche Wasser bewaffnet und der brennden Sonne \u00fcber uns. Der Zeltplatz diente uns als erste Erholungsst\u00e4tte und zum anderen als M\u00f6glichkeit mal etwas zu essen. Aber eigentlich suchten wir nach einer M\u00f6glichkeit nach Laruns zu kommen, da wir von dort aus starten wollten. Wir fragten in einer Kaufhalle nach ob und wo ein Bus oder \u00e4hnliches dorthin fahren w\u00fcrde. Die Antwort stimmte uns nicht gerade fr\u00f6hlicher. Da man uns aufs h\u00f6flichste bel\u00e4chelte, denn wie auch wir dann feststellten war die Stra\u00dfe f\u00fcr Busse einfach zu steil. Die einzige M\u00f6glichkeit w\u00e4re entweder Taxi oder zu Fu\u00df. Wir ersp\u00e4hten einen Zeltplatz auf der Karte und schritten mit frischem Wasser darauf los. Man kann sagen er lag auf unserem ersten Berg. Also gingen wir immer sch\u00f6n die Stra\u00dfe entlang. Wenige Wochen zuvor sind hier noch Lance Armstrong, Richard Virenque und auch Erik Zabel runter gerast. Was sicher leichter war als der Weg hinauf bei schwei\u00dftreibendem Sonnenschein. Bald schlugen wir ein zweites Mal an jenem Tag unser Zelt auf. Bei herrlicher Aussicht nahmen wir dann unser kr\u00e4ftigendes Mahl ein. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/talblick.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/talblick-2.jpg\" alt=\"Bild3\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Aus sicherer Entfernung vernahmen wir am Abend ein Gewitter. Einige Tage sp\u00e4ter sollte es uns nicht anders ergehen. Wir kamen den &#8222;gro\u00dfen&#8220; Bergen immer n\u00e4her. Zwei Tage sp\u00e4ter in Arrens-Marsous sa\u00dfen wir gem\u00fctlich in unserem Zelt und spielten eine Runde Idiotenmau, als wir ein Gewitter in der Ferne h\u00f6rten. Gerade \u00fcberlegten wir noch wie lange man vom Blitz zum Donner z\u00e4hlen muss, um die Entfernung des Gewitters auszurechnen. Als auch schon der Blitz und keine Sekunde sp\u00e4ter der Donner \u00fcber uns herein brachen der seinesgleichen suchte. In dieser Sekunde konnten wir einfach nur noch lachen. Dieses Gewitter war f\u00fcr uns drei das erste, das wir in einem Zelt erlebten. Zu jenem Zeitpunkt fand ein Rendezvous von drei Gewitterfronten statt.<\/p>\n<p>Nach 3 Stunden lie\u00df es dann etwas nach. Ich h\u00f6rte damit auf Kinderlieder wie &#8222;Auf der Mauer auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze&#8220; oder &#8222;Drei Chinesen mit nem Kontrabass&#8220; zu singen, um mich zu beruhigen. Nachdem wir die Nacht \u00fcberstanden hatten, sollte es am n\u00e4chsten Morgen direkt in den Parc National des Pyr\u00c3\u00a9n\u00c3\u00a9es gehen. Wir stellten fest, dass wir nicht die einzigen an diesem Montag im August sein sollten mit der Idee. Auf dem Parkplatz kurz vor dem Eingang tummelten sich die Autos. Touristen die nur einen kleinen Abstecher zu einem nahe gelegenen Refuge machen, um dort einen Kaffen zu trinken und dann wieder kehrt zu machen. So lichteten sich die Touristen allm\u00e4hlich auf unserem weiteren Weg. Die Baumgrenze lie\u00dfen wir auch bald hinter uns und die Berge strahlten im Licht der Sonne. Das Ziel des Tages war eine Schutzh\u00fctte, in Frankreich Refugee genannt. Es ist nicht gestattet im Nationalpark ohne Erlaubnis sein Zelt aufzustellen. Ist der n\u00e4chste Campingplatz allerdings zu weit entfernt oder die Nacht bricht schon herein ist ausnahmsweise gestatt sein Zelt auch im Nationalpark aufzustellen. Man sollte sich allerdings vor den K\u00fchen und Schafen in Acht nehmen. Sie laufen dort frei herum und traben abends ins Tal. Nat\u00fcrlich mag es dem einem oder anderem liegen den Kopf am fr\u00fchen Morgen aus dem Zelt zu stecken und in die Augen einer wunderbaren Milchkuh zu schauen. Braunen Augen kann man ja auch schnell erlegen sein! Wir erreichten die erste Schutzh\u00fctte. Sie war allerdings schon \u00fcberbelegt. Man wies uns auf eine weitere Schutzh\u00fctte oberhalb des Berges hin die auch noch auf unserer Karte verzeichnet war. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/bach.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/bach-2.jpg\" alt=\"Bild4\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Wir gingen anhand von IGN Karten im Ma\u00dfstab von 1:50000. Vor Ort kann man sich aber auch Karten im Ma\u00dfstab von 1:25000 kaufen, wo auch jene kleineren Schutzh\u00fctten verzeichnet sind. Auf die Aktualit\u00e4t sollte man sich nicht zu sehr verlassen, da einige H\u00fctten und Campingpl\u00e4tze nicht mehr existieren. Die zweite H\u00fctte lag Luftlinie keine 100 m entfernt, aber h\u00f6henm\u00e4\u00dfig waren es dann doch gut 150 m und 20 min zu fu\u00df. Der Weg lohnte sich dennoch. Die Aussicht war wunderbar und die H\u00fctte war auch in der Qualit\u00e4t um einiges besser. Womit ich sagen will, dass sie mit Matratzen ausgelegt war und sogar ein Ofen vorhanden war. Bezahlen muss man nichts. Allerdings gab es an der Wand einen Kasten, in den man Geld einwerfen konnte. Die Rede war von zwei bis drei Euro mit dem Hinweis die H\u00fctten damit auch weiterhin erhalten zu k\u00f6nnen. Dieser kleine Betrag sollte es einem sicher auch wert sein. Wenig sp\u00e4ter traf dann eine Gruppe Jugendlicher ein. Sie waren nur mit leichtem Gep\u00e4ck und ohne Zelt unterwegs. Wir entschlossen uns aufgrund der Platzverh\u00e4ltnisse unser Zelt aufzubauen. In dieser Nacht regnete es mal nicht. Doch stattdessen gab es einen Sturm und ich hatte Angst das Zelt k\u00f6nnte abheben. Anhand Gregors Trekkingf\u00fchrers legten wir die Route f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag fest. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/abstieg.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/abstieg-2.jpg\" alt=\"Bild5\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Der Tag sollte f\u00fcr uns drei Greenhorns der wohl schwerste unsere Tour werden. Was wir erst am n\u00e4chsten Abend wissen sollten.<br \/>\nDer Tag begann f\u00fcr uns um halb acht. Eine Stunde sp\u00e4ter ging es dann auch schon los. Erst Richtung Spanien und dann in \u00f6stliche Richtung zum Refuges Wallon \u00fcber den Col de Cambales. Zu Anfangs ging es noch gem\u00e4chlich bergab bis es dann nur noch bergauf weiter ging. Logisch befanden wir uns doch in den Bergen. Der Weg besteht zu gro\u00dfen Teilen nur aus Ger\u00f6ll. Dies erleichterte uns das vorw\u00e4rts kommen nicht gerade. Dennoch kamen wir gut voran und erreichten gegen Mittag die spanische Grenze in gut 2200m H\u00f6he.<br \/>\nNun \u00fcberlegten wir uns unseren weiteren Weg. Entweder entlang des H.R.P. (Haute Randonn\u00c3\u00a9e Pyr\u00c3\u00a9n\u00c3\u00a9enne) k\u00fcrzer, aber mit mehr H\u00f6henmetern oder \u00fcber die spanische Seite, l\u00e4nger daf\u00fcr aber flacher. Wir entschieden uns dem H.R.P. zu folgen. Sollten aber sp\u00e4ter noch eines Besseren belehrt werden, was Anstieg und Festigkeit des Untergrundes betraf.<br \/>\nUnser Weg f\u00fchrte uns direkt \u00fcber den Col de Cambales mit gut 2700m H\u00f6he. Keiner von uns ist bis zu dem Zeitpunkt in gr\u00f6\u00dferer H\u00f6he gewesen, bezieht man unseren Flug wenige Tag zuvor nicht mit ein. Der Aufstieg dorthin erwies sich f\u00fcr uns alle recht m\u00fchselig. Ging es doch haupts\u00e4chlich nur \u00fcber Ger\u00f6ll hinweg, worauf man schwer halt findet. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/gregor.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/gregor-2.jpg\" alt=\"Bild6\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Gregor war noch der Fitteste von uns und marschierte fast m\u00fchelos vor uns weg. Nach jeder bew\u00e4ltigten Ecke hofften wir uns Ziel in Augenschein nehmen zu k\u00f6nnen. Doch verbargen sich hinter jeder weiteren noch mehr Ger\u00f6ll und noch steilere Wege. Den Weg musste man schon f\u00f6rmlich suchen. Er war nur schwerlich als solchen zu erkennen. Zum Umkehren war es f\u00fcr uns schon zu sp\u00e4t, so dass uns nur die besagte Flucht nach vorn blieb. Dennoch schafften wir den f\u00fcr uns doch recht m\u00fchevollen Aufstieg und belohnten uns dort sogleich mit wohl schmeckenden Keksen. Okay eine gute Aussicht gab es als Beilage dazu. Das Wetter meinte es in jenem Augenblick noch recht gut mit uns. Wenig sp\u00e4ter erblickten wir schon die ersten Wolken, die aus dem Tal nach oben zogen. An Knotenpunkten findet man auf den Wegweisen neben der Zielangabe auch die Wanderzeit die man bis dorthin zirka ben\u00f6tigen w\u00fcrde. Nach dem aktuellem Stand lagen wir gut in der Zeit. Der Weg zum Refuges Wallon sollte allerdings dann doch l\u00e4nger dauern als wir dachten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/see.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/see-2.jpg\" alt=\"Bild7\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Nach einer f\u00fcnfzehn min\u00fctiger Pause machten wir uns an den Abstieg. Die Karte verriet aber nicht, dass der Weg mal kurz in diesem Abschnitt fast senkrecht hinab gehen sollte. Ein unterfangen auf das ich mich nicht unbedingt einlassen wollte. Gl\u00fccklicherweise fand sich rechts von uns noch ein Weg, auf dem wir sicherer die ersten Meter ins Tal fanden.<br \/>\nOben auf dem Col hatten wir noch bestes Wetter und je tiefer wir ins Tal vordrangen desto schlechter wurde es und desto schwerer wurden auch unsere F\u00fc\u00dfe. Wir fingen schon damit an Kurven um die Steine zu laufen, damit es unsere F\u00fc\u00dfe noch so angenehm wie m\u00f6glich hatten. Nun mag man sagen falsches Schuhwerk, doch sind meines Erachtens die Modelle Borneo und Island aus dem Hause Meindl keine schlechte Wahl hierf\u00fcr gewesen. Wahrscheinlicher ist es, dass sie noch nicht richtig eingelaufen waren und wir schon zu viel Zeit in Ihnen verbrachten. (F\u00fcr Tipps, welche jenes Problem zu lindern, bin ich jederzeit dankbar.)<br \/>\nSo langsam n\u00e4herten wir uns dem Refuges. Es machte sich dadurch bemerkbar, dass wir auf immer mehr Wanderer ohne viel Gep\u00e4ck trafen. Dennoch beteten wir, dass hinter jeder weiteren Kurve unser Ziel lag und wir uns ausruhen k\u00f6nnen. Ironisch sei hierbei kurz zu bemerken, dass wir kurz vor Tagesziel auf einen Wanderer trafen, der in Badehose umher lief und das dazu mit einer unbeschwerten Leichtigkeit. In dem Moment wussten wir nicht was wir machen sollten: Lachen oder Weinen. Denn qu\u00e4lten wir uns so langsam Meter um Meter vorw\u00e4rts und das bei vielleicht 15 Grad, springt er umher als sei es nichts leichteres. Nach gut 2,5 Stunden erreichten wir reichlich ersch\u00f6pft das Refuges Wallon. Was kann man dazu schnell sagen. Also es liegt nat\u00fcrlich mitten im Gebirge, Nachschub gibt es nur per Hubschrauber und Preise f\u00fcr Unterkunft und Essen sind f\u00fcr Touristen wie gemacht, also teuer. Aber etwas gutes hat sie auch und zwar der kostenlose Zeltplatz nebenan, auf dem man getrost die Nacht verbringen kann.<br \/>\nSchnell schlugen wir unser Zelt am Bachlauf auf, zogen unsere qualmenden Schuhe aus und entlie\u00dfen so unsere F\u00fc\u00dfe in die wohl verdiente Freiheit. Alsbald gab es dann auch schon was zu essen. Knorr Spaghetteria und eine Tasse Tee hatten wir uns verdient nach dem langen Tag. So lie\u00df sich dann der recht anstrengende Tag ausklingen. Es schloss sich die allabendlichen Partie Skat an, die unser angehender Skatverr\u00fcckter Christian immer wieder einleitete. <\/p>\n<p>Jener Tag verlangte nun auch sein zweites Opfer Christian, dessen Knie- und Fu\u00dfgelenke schmerzhaft nach Ruhe Ausschau hielten.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/fluss.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/fluss-2.jpg\" alt=\"Bild8\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Der kommende Morgen bescherte uns ein wundersch\u00f6nes Wetter. Im allgemeinen l\u00e4sst sich dazu sagen, dass es in der fr\u00fch meist recht freundlich war und es sich erst gegen Nachmittag zuzog und man mit einigen Regeng\u00fcssen rechnen konnte.<br \/>\nWir kochten gem\u00fctlich unser Kaffeewasser, schoben eine Stulle in die Backen und machten uns schon so langsam startklar. Wie fast immer geh\u00f6rten wir zu den letzten, die sich am Morgen auf den Weg machten. Dies lag wie so oft an mir. Doch war ich der Ansicht, dass ich mich im Urlaub befand und ich nicht schon am Morgen hetzen muss. Der letzte war ich allerdings auch nur meist deshalb, weil ich Zelttr\u00e4ger war und dies ja am Ende zu packen war.<br \/>\nUnser Tagesziel war Cauterets, ein kleiner Wintersportort kurz vor dem Nationalpark.<br \/>\nAuf dem Weg vom Refuges Wallon in Richtung Cauterets kamen wir an der Pont d` Espagne (Br\u00fccke nach Spanien), eine alte Steinbr\u00fccke vorbei. Dieses Teilst\u00fcck wird uns wohl als eine der sch\u00f6nsten in Erinnerung bleiben. Es sollte auch nicht mehr allzu viel werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/knie.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/knie-2.jpg\" alt=\"Bild9\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Auf unserem Weg kamen uns reichlich Tageswanderer entgegen, so dass wir uns mit unseren Kraxeln schon etwas komisch vorkamen. Nach gut 2 Stunden erreichten wir die Pont d` Espagne und wir fanden Tourismus pur vor. Grund daf\u00fcr waren eine Br\u00fccke oder vielleicht &#8222;Die Br\u00fccke&#8220;, ein Wasserfall und eine Seilbahn gab es da auch noch. Ein Vorteil hat so ein Tourismusgebiet schon, es fahren Busse hin. Was sich gut traf, da Christian gro\u00dfe Probleme mit seinen Knien bekam und das Laufen mit Rucksack nicht das angenehmste in einer solchen Situation ist.<br \/>\nAn der Pont d` Espagne wie auch an der Schutzh\u00fctte hat man mehrere M\u00f6glichkeiten verschiedene Wege einzuschlagen. Die meisten f\u00fchren von da aus Richtung S\u00fcden nach Spanien.<br \/>\nWir fuhren dann mit dem Bus nach Cauterets eine sch\u00f6ne Serpentinen Stra\u00dfe entlang. Jeder der sich noch fit genug f\u00fchlt, empfehle ich den Weg neben der Stra\u00dfe zu nehmen. Er bietet das sch\u00f6nere Schauspiel der Natur entlang eines Bachlaufes an. Kurz nach unserer Ankunft bekamen wir, wie immer am sp\u00e4ten Nachmittag, schon wieder mal die ersten Regentropfen ab. Einen Zeltplatz fanden wir gl\u00fccklicherweise recht schnell und auch zu einem moderaten Preis von gut zw\u00f6lf Euro pro Tag f\u00fcr drei Mann. Wir verbrachten hier drei N\u00e4chte, damit Christian seinen schmerzenden Knien eine Pause g\u00f6nnen konnte. Das Wetter \u00e4nderte sich an den n\u00e4chsten Tagen kaum. Am Tage war es bew\u00f6lkt und am Abend kam wieder der Regen aus dem Tal hinauf. Schon klar soweit, wie kommen sonst die Wolken \u00fcber die Berge. In einer Apotheke besorgte sich Christian selbstklebende Bandagen. Beim sp\u00e4teren entfernen erwiesen sie sich als \u00e4u\u00dferst hartn\u00e4ckig.<\/p>\n<p>Cauterets selbst ist als Thermalbad in den Pyren\u00e4en recht bekannt. Einen Bahnhof mit sch\u00f6nem Fachwerk findet man hier auch. Allerdings hat da jemand vor Jahren schon die Schienen gemaust, so dass man Cauterts nur noch per Auto oder Bus erreichen kann.<br \/>\nWir beratschlagten an jenen Tagen unsere weiteren Tourverlauf. Entweder zur\u00fcck in die Berge oder weiter auf dem GR10 entlang. Auf der einen Seite hat es seinen Reiz noch mal die 2000m Marke zu durchqueren. Auf der anderen Seite gab es hier laut Christian nichts als Steine zu sehen und er vermochte es nicht einzusch\u00e4tzen in wieweit seine Knie noch mitspielen werden.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/giso.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/giso-2.jpg\" alt=\"Bild11\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>So machten wir uns dann zwei Tage sp\u00e4ter auf den GR10 zu erkunden und zu beschreiten. Am Anfang schien wie immer alles noch recht gut zu verlaufen. Der Weg war gut beschrieben und die Sonne zeigte auch ein paar Lichtblicke. Gegen Mittag erreichten wir dann die Passh\u00f6he und wie sch\u00f6n wir sahen nichts!!! Alles war Wolken verhangen und wir entdeckten unseren Irren. Na gut vielleicht war er nicht v\u00f6llig verr\u00fcckt, aber man konnte davon ausgehen wenn einer von einer Ecke in die andere l\u00e4uft und dabei Selbstgespr\u00e4che f\u00fchrt. Nachdem wir also &#8222;die Aussicht&#8220; genossen hatten, ging es wieder bergab und das durch eine recht trostlose Landschaft. Wir fanden keine B\u00e4ume und recht breite Feldwege vor. Aber auch eine kleine Sch\u00e4ferh\u00fctte samt dazu geh\u00f6rigem Sch\u00e4fer, welcher uns beim Abstieg noch mal begegnete und uns freundlicherweise ein St\u00fcck mitnahm. Dadurch konnten wir uns gut eineinhalb Stunden Weg sparen. An seinem Hof hie\u00df es dann f\u00fcr uns Endstation und den restlichen Weg zu Fu\u00df zur\u00fcck zu legen.<br \/>\nUnser Ziel war Luz-Saint-Sauveur. Dabei liegt die Betonung auf &#8222;war&#8220;. Denn wir erreichten es nicht ganz. Wie schon einige Tage zuvor hatten wir uns wieder mal zu viel vorgenommen und die F\u00fc\u00dfe brannten schon wieder ins unseren Schuhen. Wir entdeckten auf der Karte ein Gite d\u00c2\u00b4Etape, was soviel bedeutet wie Bett und Fr\u00fchst\u00fcck. Wir w\u00e4hlten es als Ziel aus. Es befand sich in einem netten kleinen D\u00f6rfchen. Jene Pension hatte sogar einen kleinen Zeltplatz f\u00fcr uns auf dem wir kostenlos n\u00e4chtigen konnten. Trinkwasser fanden wir am Brunnen der Kirche und warmes Wasser gab es an jenem Abend dann auch zu hauf. Denn Christian wollte seine lieb gewonnen Bandagen los werden und wir dachten das geht mit warmen Wasser am besten. Zumindest lie\u00df dies meine bescheidenen franz\u00f6sisch Kenntnisse und ein Miniw\u00f6rterbuch vermuten, beim lesen der Verpackungsaufschrift.<br \/>\nNa ja auf jeden Fall klebte das Zeug sehr gut und die Entfernung kam einer Enthaarung gleich. Da er fast jedes seiner Haare einzeln abschnitt, um es sich nicht raus ziehen zu m\u00fcssen. Nur gut, dass es mehrere Lagen waren, sonst w\u00e4re der Spa\u00df nur von kurzer Dauer gewesen. Irgendwann lie\u00df er dann davon ab und verlegte den Rest auf den kommenden Tag.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/guss.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/guss-2.jpg\" alt=\"Bild12\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Der n\u00e4chste Tag zeichnete sich vor allem durch eins aus &#8222;kurze Laufzeit&#8220;. Wir erreichten Luz, ein Ort durch den noch vor wenigen Tagen noch die Gro\u00dfe Schleife ihren Weg fand. Luz hat zwei gro\u00dfe Zeltpl\u00e4tze im Norden, die auch gut ausgestattet sind, aber auch ihren Preis hatten. Zum Gl\u00fcck fand sich f\u00fcr uns noch einer im Ort. Er war dann auch weitaus gem\u00fctlicher und g\u00fcnstiger f\u00fcr uns. Die Sehensw\u00fcrdigkeit hier ist ohne Zweifel die befestigte Kirche mit ihrer Verteidigungsmauer. Doch leider wer konnte es ahnen hatten wir keine Kamera dabei, so dass die Erinnerung an sie nur im Kopf erhalten bleibt. In Luz entschlossen wir uns das n\u00e4chste Teilst\u00fcck mit dem Bus zu fahren, um nicht auf der Stra\u00dfe laufen zu m\u00fcssen. Jenes Teilst\u00fcck f\u00fchrt zum Col du Tourmalet, geh\u00f6rt mit Sicherheit zu einer Herausforderung f\u00fcr den ambitionierten Hobbybiker unter uns. Will er einmal das Feeling &#8222;Tour de France&#8220; am eigenen Leib erfahren. In Bar\u00c3\u00a8ges begann es auch schon wieder mal zu nieseln, was unsere Stimmung doch merklich empor hob. Nun, wie auch immer, wir wollten es so, also schlugen wir uns auch hier durch. Anfangs ging es der Stra\u00dfe entlang bis zu einer Br\u00fccke und dem dahinter gelegenen kleinem Rastplatz. Es nieselte und nieselte weiter, was nat\u00fcrlich m\u00e4chtig auf die allgemeine Stimmung dr\u00fcckte. Wir konnten leider nicht wie erhofft neben dem Rastplatz samt Gasthaus zelten. Auf der Karte entdeckten wir eine Schutzh\u00fctte. Sie sollte nicht mehr als eine Stunde entfernt liegen. Also wurde sie in Angriff genommen und wir erreichten sie dann auch gegen halb vier. Seine Erwartungen sollte man bei solch einer H\u00fctte allerdings nicht zu hoch stecken. was dem ge\u00fcbten Trekker sicher nicht neu sein d\u00fcrfte. Die Wolken hingen so tief, dass man kaum 20 m weit sehen konnte. Wir entschlossen uns in der H\u00fctte zu n\u00e4chtigen. Es waren sicher kaum mehr als zehn Grad an jenem Tag und nachdem wir einen Tee getrunken und was warmes gegessen hatten, lagen wir um f\u00fcnf auch schon in unseren Schlafs\u00e4cken ganz eng beieinander. Eng aber nur weil wir nicht wussten wer sonst noch hier so schl\u00e4ft, wenn man das innere der H\u00fctte betrachtet. Wenig sp\u00e4ter konnten wir uns dann auch schon denken wer hier noch n\u00e4chtigt. Wir bef\u00fcrchteten schon das schlimmste, als jemand unregelm\u00e4\u00dfig an die T\u00fcr klopfte. Hatten wir doch kurz zuvor den ein oder anderen Witz gemacht. Gregor unser Held sah dann auch nach einer Weile nach und unser &#8222;jemand&#8220; stellte sich dann als Ziegenbock heraus. Wir blockierten wohl sein Nachtlager. Er lief nur noch auf drei Beinen und schaffte wohl den Weg nicht mehr zur\u00fcck ins Tal.<br \/>\nAn jenem wunderbaren Tag f\u00e4llten wir dann auch die Entscheidung ans Meer zu fahren, da wir nicht mit Wetterbesserung rechneten. Denn was lohnt es sich durch die Berge zu streifen, wenn man besagte Berge vor lauter Wolken nicht sieht. Ein weiterer Grund war, dass unsere Sachen nicht trocken wurden und es nicht ganz unser Fall war. Wer tr\u00e4gt am morgen schon gern nasse Kleidung?<\/p>\n<p>Wir waren halt Weicheier an jenem Tag! Aber ich beschloss f\u00fcr mich in den kommenden Jahren noch mal hierher zur\u00fcck zu kehren und die Tour zu Ende zu bringen. Denn es ist eine reizvolle Landschaft, wenn dies vielleicht auch nicht unbedingt so zur Geltung kam.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/schild.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/pyrenaeen\/schild-2.jpg\" alt=\"Bild13\" title=\"Click f&uuml;r Zoom\" \/><\/a>Nach mehreren Runden Skat schliefen wir dann auch so langsam ein und stellten den Wecker auf dreiviertel sechs. Wir wollten den ersten Bus von Bar\u00c3\u00a8ges nach Lourdes erreichen. Wie wir nun so langsam munter wurden und unsere beschauliche H\u00fctte verlie\u00dfen, sahen wir zum ersten mal, wie es um uns herum so aussah. So konnten wir dann auch endlich den Stausee und die Berge um uns herum in Augenschein nehmen. Jenes Gebiet dort z\u00e4hlt mit zu den gr\u00f6\u00dften Trinkwasservorkommen in S\u00fcdfrankreich und es schlie\u00dfen sich noch weitere Stauseen und Talsperren an.<br \/>\nEs war ein wundersch\u00f6ner Morgen. Die Luft war klar und keine Wolken waren am strahlend blauem Himmel zu sehen. Aber unser Entschluss stand fest, wir fahren ans Meer. Die halbtote Hippe strauchelte immer noch umher und hinterlie\u00df auch ein paar Blutflecken an der T\u00fcr. Wir sahen die H\u00fctte als weit ab vom Schuss an. Gegen halb sieben wurden wir auch sehr \u00fcberrascht, als die T\u00fcr aufging. Ein gro\u00dfer Schrecken fuhr uns sofort in die Knie. In dem Augenblick betrat ein Sch\u00e4fer die H\u00fctte und wies uns kurz darauf hin, die T\u00fcr zu verschlie\u00dfen. Er sagte &#8222;Schei\u00dfe per dut!&#8220; und zeigte damit den Ziegenbock vor der T\u00fcr.<\/p>\n<p>Wenig sp\u00e4ter ging es dann auch wieder hinab ins Tal zur Bushaltestelle, an der wir gestern erst ausgestiegen waren und fuhren zur\u00fcck zum Start nach Lourdes.<br \/>\nWir hatten vorher keinen gro\u00dfartigen Bezug zu der Stadt und haben ihn auch jetzt nicht unbedingt, doch wei\u00df ich jetzt wie die Tochter von Madonna zu ihrem Namen kam.<br \/>\nZu Lourdes l\u00e4sst ich im Reisef\u00fchrer folgendes finden. Im 19. Jahrhundert hatte die heilig gesprochene Bernadette, ein armes M\u00e4dchen, in der Grotte eine Erscheinung der Jungfrau Maria. Dies sorgt mittlerweile daf\u00fcr das j\u00e4hrlich f\u00fcnf Millionen Pilger Lourdes besuchen um die heilige Grotte zu besichtigen Dieser Tourismus Magnet sorgte auch daf\u00fcr, dass Lourdes neben Paris die meisten Hotelbetten aufweisen kann. Da man ja mit allem heutzutage Geld verdienen kann. Bietet fast jedes Gesch\u00e4ft den Kauf von kleinen Fl\u00e4schchen bis hin zum f\u00fcnf Liter Kanister an, um heiliges Wasser aus der Quelle der Grotte mit nach Hause zu nehmen. Da die Quelle bei der Erscheinung zu Tage gekommen sein soll, hat sie einen hohen Stellenwert f\u00fcr Gl\u00e4ubige.<br \/>\nNach einem Tag sch\u00f6nen Wetters und zwei geruhsamen N\u00e4chten ging es bei str\u00f6menden Regen daran zu packen und den Zug ans Meer zu erreichen. Am Meer liefen wir dann auch noch einige Tage die K\u00fcste entlang von Banyuls-sur-Mer bis nach Canet-Plage. Hierbei wurde der Strand mit jedem Kilometer feink\u00f6rniger. Am 5. September ging es dann f\u00fcr uns nach drei Wochen S\u00fcdfrankreich wieder nach Hause.<\/p>\n<h3>Verwendetes Material:<\/h3>\n<ul>\n<li>Bruno Baumann &#8222;Abenteur Trekking &#8211; Pyren\u00e4en&#8220;, ISBN 3-7654-2783-7<\/li>\n<li>Michael Schuh &#8222;Pyren\u00e4en Handbuch&#8220; Reise Know-How, ISBN 3-89416-692-4<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Autoren: Text: Giso, Foto: Gregor Am Anfang war das Feuer und die Erde brannte, alles Leben auf der Erde war am entstehen. So auch die heutigen sich zwischen Spanien und Frankreich erstreckenden Pyren\u00e4en. Ein Gebirge dessen Berge schon an den Wolken kratzen, was wir auch zu sp\u00fcren bekommen sollten. 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