{"id":62,"date":"2006-01-25T15:42:55","date_gmt":"2006-01-25T14:42:55","guid":{"rendered":"http:\/\/kvfl.com\/reisebericht-suedafrika-kwazulu-natal\/62\/"},"modified":"2012-11-20T17:01:11","modified_gmt":"2012-11-20T16:01:11","slug":"reisebericht-suedafrika-kwazulu-natal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/reisebericht-suedafrika-kwazulu-natal\/62\/","title":{"rendered":"Reisebericht S\u00fcdafrika (Kwazulu-Natal)"},"content":{"rendered":"<p class=\"autor\">Autoren: Ralf,Andrea,Toni<\/p>\n<p><a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika1.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika1-2.jpg\" alt=\"SA1\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Am 1.07.04 startete unser dreiw\u00f6chiger Trip mit unseren Freunden Joe und Christel aus Seebach nach S\u00fcdafrika. In Frankfurt\/M. ging es mit South-African-Airlines 20.00 Uhr los. Um 8 Uhr stand  unser Mietwagen in Johannesburg bereit. Wir d\u00fcsten sofort in Richtung Drakensberge. An die Rechtslenkung hatte man sich schnell gew\u00f6hnt.<br \/>\nIn Frankfort, River Resort, machten wir unseren ersten Stop. Problemlos bekam  man f\u00fcr ein paar Rand eine Bambush\u00fctte. In &#8222;Heidelberg&#8220; im Supermarkt wurden  die n\u00f6tigsten Lebensmittel eingekauft und dann ging`s weiter.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag fuhren  wir bis Bergville. Unterwegs sah man die ersten wilden Tiere: Zebras, Paviane, Gnus und  Geier. Im Dunkeln war die Suche nach einer Unterkunft nicht so einfach. Eine einsame Stra\u00dfe durch den Busch f\u00fchrte uns schlie\u00dflich zu einem Edel-Bagpacker, der Sandfort-Lodge. Es war zwar etwas teuer, aber wir blieben trotzdem  \u00fcber Nacht.<br \/>\nDie Drakensberge erreichten wir am 3.Tag nach 55 km Autofahrt. Im n\u00f6rdlichen Mahai-Camp schlugen wir f\u00fcr 3 Tage unsere Zelte auf. Es war ein sehr idyllischer Zeltplatz unterhalb des Amphietheaters (5 km lange Felswand \u00fcber die sich der Tugela-River in die Tiefe st\u00fcrzt). Eine erste Erkundungstour f\u00fchrte uns nat\u00fcrlich gleich in die Berge, an Wasserf\u00e4llen vorbei auf ein herrliches Felsplateau, von dem man alles sehr gut \u00fcberblicken konnte.<!--more--><br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika3.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika3-2.jpg\" alt=\"SA3\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Neben jeden Zelt ist eine &#8222;braai&#8220;-Stelle (rustikaler Grillplatz) eingerichtet, die abends gleich f\u00fcr unsere Forellen genutzt wurde. Es ist hier absoluter Kult abends zu grillen. In der D\u00e4mmerung \u00fcber dem Zeltplatz lag eine Wolke von verbrannter Holzkohle und verbrannten Fleisch. Da es bereits um sechs Uhr dunkel wird und es abends auch sehr kalt (5-8\u00b0C &#8211; aber nur in den Bergen) wird, sind wir meistens schon gegen acht in die Schlafs\u00e4cke gekrochen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen hat es geregnet, deshalb sind wir nach Harrysmith gefahren. Wir machten eine kleine Shoppingtour durch das vom Kolonialstil gepr\u00e4gte St\u00e4dtchen. Auf der Heimfahrt zum Camp fuhren wir durch eine Siedlung der etwas \u00e4rmeren afrikanischen Bev\u00f6lkerung. Die Kinder standen an der Stra\u00dfe und begr\u00fc\u00dften die wenigen Autofahrer die vorbei fuhren. Die Menschen, mit denen wir in S\u00fcdafrika zu tun hatten, waren alle sehr aufgeschlossen und freundlich.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika2.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika2-2.jpg\" alt=\"SA2\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag planten wir eine Tour durch die Tugela-Schlucht zum Fu\u00dfe des Amphietheaters. Es war zun\u00e4chst  bew\u00f6lkt, aber im Verlauf des Tages wurde es immer sch\u00f6ner. Die Kulisse war atemberaubend, wir hatten das Massiv des Amphietheaters vor Augen. Unterwegs trafen wir auf kleinere Gruppen Paviane, die uns neugierig beobachteten. Um die wasserf\u00fchrenden Abschnitte des Flusses zu umgehen, mussten wir teilweise \u00fcber Leitern und Steige gehen. Zur Mittagszeit hatten wir  unser Ziel erreicht.<br \/>\nEine Rast mit Blick auf ein fantastisches Felsmassiv und ein strahlend blauer Himmel waren Belohnung  f\u00fcr die Anstrengung.<\/p>\n<p>Am 6. Tag fuhren wir weiter Richtung K\u00fcste. Unser n\u00e4chstes Ziel war Pietermaritzburg(PM). Unterwegs machten wir an einem kleinen Nationalpark, dem Weenen-Game-Reserve, halt. Giraffen, Antilopen, Warzenschweine, Strau\u00dfe und einen Sekret\u00e4r kamen uns an diesem Tag zu Gesicht.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika4.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika4-2.jpg\" alt=\"SA1\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>In Howick fanden wir Unterschlupf bei &#8222;Mrs. Biggis Breakfast&#8220;.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen fuhren wir die restlichen Kilometer bis PM. Die angeblich besterhaltenste viktorianische Stadt S\u00fcdafrikas gefiel uns sehr gut. Die Church-Street ist umgeben von riesigen Backsteingeb\u00e4uden im vitorianischen Baustil.<br \/>\nWir nahmen uns einen ganzen Tag Zeit, um m\u00f6glichst viel zu sehen. An fast jeder Ecke stand eine schwarze &#8222;Friseuse&#8220;, die sich auf Rastas und Dreadlocks spezialisiert hatten.<\/p>\n<p>Eigentlich sollte es nun weiter nach Durban gehen, aber wir entdeckten als alte Eisenacher auf der Karte eine Stadt namens WARTBURG. Es war klar, dass wir unsere Quartiersuche dorthin verlegten. Wir fanden tats\u00e4chlich ein Hotel namens &#8222;Wartburger Hof&#8220;, in welchen wir als Wartburgst\u00e4dter einen Sonderrabatt bekamen.<br \/>\nDie Vorfahren des Besitzers waren Deutsche  und sind  \u00fcber Johannesburg nach Wartburg gekommen. Die Schule unterrichtet heute noch die deutsche Sprache.<br \/>\n Nach Durban waren es nur noch 80 km. Wir suchten uns einen Zeltplatz in Salt Rock in der N\u00e4he vom Strand. Der Ort war nicht sehr afrikanisch, sondern  nur auf Touristen ausgelegt und mit  unz\u00e4hligen Hotelanlagen.<br \/>\nNachdem wir unsere Zelte aufgebaut hatten, gingen  wir sofort ans Meer. F\u00fcr einen afrikanischen Winter war es sehr angenehm (26\u00b0C). Der bewachte Badestrand war gut besucht, die anderen Strandabschnitte dagegen menschenleer. Man brauchte an den Badestr\u00e4nden auch keine Angst vor den vielen Haiarten haben, da vor der K\u00fcste gro\u00dfe Netze gespannt waren.<br \/>\nAls wir die Innenstadt von Durban besuchten sahen wir viel Armut und Elend, aber auch extremen Reichtum. S\u00fcdafrikas drittgr\u00f6\u00dfte Stadt hat den gr\u00f6\u00dften Hafen des Kontinents und<br \/>\nein gigantisches Meeresaquarium, welches wir uns auch ansahen. Bei Anbruch der Dunkelheit ist es angebracht die Stra\u00dfe zu verlassen, denn die Anzahl der \u00dcberf\u00e4lle ist sehr hoch.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika5.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika5-2.jpg\" alt=\"SA5\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Am 10. Tag unserer Reise hat es leicht genieselt und wir machten eine Erkundungs  &#8211; und Sammeltour am Strand entlang. Wir fanden sehr interessante Muscheln, Steine und andere Utensilien. Am Abend kam unsere braai-Stelle zum Einsatz. Wir kauften uns Steaks (sehr preiswert ) und machten es den vielen anderen Zeltplatzbewohnern nach.<\/p>\n<p>Unser n\u00e4chstes Ziel war der Hluhluwe-Umfolozi-Nationalpark HUN (ca. 960 km2).  Der Isinkwe &#8211; <a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika6.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika6-2.jpg\" alt=\"SA6\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Backpacker (<a href=\"http:\/\/www.africasafari.co.za\/isinkwe\" title=\"Link zur Seite\">www.africasafari.co.za\/isinkwe<\/a>) ist der ideale Standort f\u00fcr Ausfl\u00fcge in den Nationalpark. Er liegt in den Buschlands, ist  sehr preiswert aber schwer zu finden. Unsere Unterkunft war eine  gem\u00fctliche Zuluh\u00fctte. Im Isinkwe &#8211; Camp haben wir auch unsere erste Safari gebucht.<br \/>\nVon 5.00 -19.00 Uhr haben wir eine Menge Tiere aus unserm Jeep heraus  gesehen. Es gibt keinen besseren Ort auf der Welt um Spitz- und Breitmaulnash\u00f6rner zu beobachten. <a href=\"http:\/\/www.kznwildlife.com\" title=\"Link zur Seite\">KZN Wildlife<\/a> hat es durch ein langfristiges Projekt  erm\u00f6glicht,  die Breitmaulnash\u00f6rner von der Roten Liste zu  streichen.<br \/>\nIm HUN leben auch die BIG FIVE (L\u00f6we, Leopard, Nashorn, B\u00fcffel, Elefant), aber es ist sehr schwer sie alle zu Gesicht zu bekommen. Leider war es uns nicht verg\u00f6nnt ein Raubtier zu beobachten. Giraffen, Impalas, B\u00fcffel, Gnus, Affen und Zebras sind uns h\u00e4ufig \u00fcber den Weg gelaufen,  Elefanten und Nash\u00f6rner eher selten. Es war ein absolutes Erlebnis als in der D\u00e4mmerung neben unserer Gruppe drei Nash\u00f6rner auftauchten.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika8.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika8-2.jpg\" alt=\"SA8\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Wir wollten gerade den R\u00fcckweg antreten, als unser Guide eine Nachricht von seinen Kollegen bekam, er habe L\u00f6wen gesehen. Er gab richtig Gas, um uns zum Standort zu bringen. Leider kamen wir wieder zu sp\u00e4t.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika7.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika7-2.jpg\" alt=\"SA7\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Am n\u00e4chsten Tag besuchten wir Dumazulu-Village, ein traditionelles Dorf der Zulus (alter afrikanischer Volksstamm). Die Ureinwohner gaben uns Einblick in das Leben dieses Stammes. Es war sehr interessant einiges \u00fcber alte Br\u00e4uche, T\u00e4nze, Ern\u00e4hrungsgewohnheiten, Jagdmethoden und Heilmittel kennen zu lernen.         <\/p>\n<p>Unser letzter Tag im Isinkwe &#8211; Camp war angebrochen. Wir packten zusammen und machten uns auf in den St. Lucia Wetland &#8211; Park (ca. 3500 km2). Dort hatten wir vor ein paar Tagen eine mehrt\u00e4gige, gef\u00fchrte (ohne Guide geht nichts) Buschtrekkingtour (Wilderness-Trail), fernab der Zivilisation, gebucht. <\/p>\n<p>Alle waren sehr gespannt, was uns im &#8222;Busch&#8220; erwartete. Unseren Guide Larry trafen wir an der Parkgrenze, wie es  telefonisch vereinbart war . Unsere Autos lie\u00dfen wir am Parkplatz zur\u00fcck,  und stiegen mit unseren Rucks\u00e4cken auf den Pickup um. Im Bhangazi -Camp bekamen wir die Zelte zugewiesen, es gab keinen Zaun und wir waren mitten im Busch. Es existierte eine &#8222;Eimerdusche&#8220;, sowie eine &#8222;Spatentoilette&#8220;. Im Dunkeln hielt man den Spaten eher als Waffe in der Hand. Wir waren acht Personen, Christel und Jo, wir Drei, Larry, Niclas,der F\u00e4hrtensucher und Richmont, unser Koch. Nach einem k\u00f6stlichen Abendmahl gab es ein paar Verhaltensregeln , einige tolle Geschichten und dann war Nachtruhe.<br \/>\nDie Ger\u00e4uschkulisse um unser Zelt war atemberaubend. Die Hippos vom Lake Bhangazi gingen auf Futtersuche nicht weit von unserem Zelt entfernt. Buschschweine w\u00fchlten im Boden nach etwas fressbaren. Nach einigen Fachsimpeln \u00fcber m\u00f6gliche Leopardenger\u00e4usche sind wir dann doch eingeschlafen.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika10.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika10-2.jpg\" alt=\"SA10\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>In der Morgend\u00e4mmerung brachen wir auf. Unser Ziel war das Tewati-Bush-Camp, wo zwei \u00dcbernachtungen geplant waren. Larry und Niclas zeigten und erkl\u00e4rten uns Spuren, Pflanzen, Obst, Insekten, Exkremente  und hatten immer eine Geschichte parat. Im Park gibt es sehr viele Leoparden und wir hofften nat\u00fcrlich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter einem zu begegnen. <\/p>\n<p>Die Schlaf &#8211; und Kratzb\u00e4ume, sowie Spuren und Antilopengebeine  haben wir \u00f6fters gesehen. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Die ausgetretenen Pfade der Hippos kann man tags\u00fcber bestaunen. Nachts, wenn sie wandern (bis zu 20 km) ist es besser man begegnet ihnen nicht. Sie schaffen an Land eine Geschwindigkeit von ca. 35 km\/h und unter Wasser 12 km\/h.<br \/>\nDie meisten t\u00f6dlichen Unf\u00e4lle durch Wildtiere werden von Hippos verursacht.<br \/>\n<a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika9.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika9-2.jpg\" alt=\"SA9\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Kurz vor Ankunft im Camp hatten wir doch noch ein besonderes Erlebnis. Ein Kudu (sehr gro\u00dfe Antilope) lag vor uns. Es war von einem  Leopard gerissen worden und noch warm. Zwischen den Hinterl\u00e4ufen fehlte ein melonengro\u00dfes St\u00fcck Fleisch.  Man konnte die Kratzspuren an der Flanke und die W\u00fcrgespuren am Hals des Tieres deutlich erkennen<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag haben wir das Camp erreicht. Eimerdusche, B\u00fcchsenkaffee, ein paar Kekse und ein grandioser Ausblick auf den St. Lucia Lake, so lie\u00dfen wir die Eindr\u00fccke vom Tag auf uns einwirken. Im See, ca. 50 m von unserem Camp entfernt, tummelten sich sehr viel Hippos und Krokodile im Wasser. Die Ger\u00e4uschkulisse war eine Mischung aus grunzen, schreien und lachen.<br \/>\nUnser Koch hatte wieder ein traumhaftes Essen gezaubert.<br \/>\nDanach sind wir in unsere Schlafs\u00e4cke gekrochen und sehr schnell eingeschlafen.<\/p>\n<p>Der folgende Tag brachte noch mal viele tolle Eindr\u00fccke und Erlebnisse im Nationalpark,<br \/>\naber im Hinterkopf hatten alle den Kudukadaver  und die Hoffnung den Leoparden zu sehen.<br \/>\nAm Abend angekommen schlichen wir uns an die Stelle, leider ohne Erfolg. Es fehlten noch ein paar St\u00fccke Fleisch, aber au\u00dfer Fliegen sahen wir kein anderes Tier.<br \/>\nLarry schnitt den Kadaver auf,  in der Hoffnung uns wenigstens ein paar Hy\u00e4nen vor die Kamera zu locken. In der Nacht haben wir sie auch geh\u00f6rt- dieses &#8222;furchteinfl\u00f6\u00dfende&#8220; Lachen.<br \/>\nAm Morgen gingen wir ein letztes Mal zu der Fundstelle. Es war alles sehr zerw\u00fchlt und die H\u00e4lfte von der Antilope war aufgefressen.<\/p>\n<p><a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika11.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika11-2.jpg\" alt=\"SA11\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a>Ein ganz kleines bisschen Entt\u00e4uschung machte sich breit. So nah am Raubtier und doch keins gesehen. Aber die Eindr\u00fccke beim R\u00fcckmarsch zum Bhangazi-Camp lie\u00dfen alles vergessen. Wir kamen aus dem Busch und blickten auf einen malerischen Strand mit Riesend\u00fcnen und dem indischen Ozean. Keine Spur war zu sehen. Es war wie ein Traum.<\/p>\n<p>An unserem letzten Abend wurden wir mit kulinarischen Leckerbissen aus dem See verw\u00f6hnt. Dazu gab es Brandy, Bier und Wein und es wurde bis in die Nacht hinein geschw\u00e4rmt von diesem unvergesslichen Erlebnis. <\/p>\n<p><strong>Mail-Kontakt Wilderness Trail:<\/strong> <a href=\"mailto:larry@wpd.co.za\">larry@wpd.co.za<\/a><\/p>\n<p><a title=\"{S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal} S\u00fcdafrika Kwazulu-Natal\" href=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika12.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignright\" src=\"https:\/\/kvfl.com\/bilder\/suedafrika\/safrika12-2.jpg\" alt=\"SA12\" title=\"Click f\u00fcr Zoom\" \/><\/a><br \/>\nLarry besorgte uns noch eine \u00dcbernachtung in St. Lucia. Wir besichtigten eine gro\u00dfe Krokodilaufzuchtfarm in der Larrys Freundin arbeitet. Die kleinsten Krokos waren ca. 20 cm lang und das gr\u00f6\u00dfte Krokodil ma\u00df 6 m und war ca. 400 kg schwer!<br \/>\nF\u00fcr uns wurde es Zeit aufzubrechen. Unsere R\u00fcckfahrt nach Johannesburg ging jetzt auf der \u00f6stlichen Route entlang an Swasi-Land vorbei. F\u00fcr einen Abstecher in dieses auch sehr reizvolle St\u00fcckchen Afrika reichte unsere Zeit leider nicht mehr.<br \/>\nAm Abend in Johannesburg angekommen fanden wir unseren Backpacker in Flughafenn\u00e4he nur mit Hilfe eines netten Fahrlehrers,  der uns  durch JB leitete.<br \/>\nDer Verkehr, der L\u00e4rm und der Smok in JB stand im krassen Gegensatz zu den Eindr\u00fccken in den letzten Wochen. Die Zivilisation hatte uns wieder!<\/p>\n<h3>Material und Infos:<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Reisef\u00fchrer:<\/strong> &#8222;S\u00fcdafrika mit Lesotho und Swasiland&#8220; von Stefan Loose Travelhandb\u00fccher<\/li>\n<li><strong>Mietwagen:<\/strong> \u00fcber ADAC gebucht (war g\u00fcnstigste Variante)<\/li>\n<li><strong>Backpacker:<\/strong> &#8222;Coast To Coast&#8220; The Backpacker`s Guide to Southern Africa, liegt in jedem Backpacker SAs kostenlos bereit<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1.07.04 startete unser dreiw\u00f6chiger Trip mit unseren Freunden Joe und Christel aus Seebach nach S\u00fcdafrika. In Frankfurt\/M. ging es mit South-African-Airlines 20.00 Uhr los. Um 8 Uhr stand  unser Mietwagen in Johannesburg bereit. Wir d\u00fcsten sofort in Richtung Drakensberge. An die Rechtslenkung hatte man sich schnell gew\u00f6hnt.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[24,37,299,330],"class_list":["post-62","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-trekking","tag-afrika","tag-berge","tag-sudafrika","tag-wandern"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=62"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":657,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions\/657"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=62"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=62"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kvfl.com\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=62"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}